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Elf Mails am Tag sind noch kein Drama, oder? Studie über Produktivität und E-Mails in Deutschland

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (kurz BITKOM) hat eine Studie veröffentlicht, nach der jeder deutsche Berufstätige im Schnitt elf E-Mails am Tag bekommt – eigentlich kein Problem, aber mittlerweile sind über 90 Prozent aller Berufstätigen permanent und täglich online.

Die Klagen über Ablenkung von der Arbeit durch E-Mail und Telefon scheinen lauter zu sein, als die tatsächliche Belastung. Oder?

Mit den Ergebnissen kann aber etwas nicht stimmen – auch nicht, obwohl über 50jährige sogar 13 Nachrichten erhalten. 43 Prozent der unter 30jährigen lesen Ihre (elf) Nachrichten permanent (was auch immer das bedeuten mag). Mit elf durchschnittlichen Nachrichten wird ein Arbeitstag aber nicht in winzige Teile zerlegt – es sei denn, diese Nachrichten sind unzählige Seiten lang.

Zwar neigen wir dazu, die Belastung einer Nebensache (in diesem Falle E-Mails) über zu bewerten und mehr Zeit zu investieren als nötig, aber aus meiner Erfahrung erhalten viele Angestellte in Unternehmen teilweise 50 und mehr Nachrichten am Tag – und davon eine Unmenge nur zur Kenntnisnahme (CC) – und das stört konzentriertes Arbeiten und vor allem das Ausfiltern wichtiger Themen immens.

Prüfen Sie also kritisch, wie viele Nachrichten Sie tagtäglich bekommen, filtern Sie unwichtige Meldungen konsequent aus und vor allem: Schalten Sie das E-Mail-Programm ab und schauen Sie nicht alle zwei Minuten nach, ob neue Post da ist. Dann klappt es auch mit dem konzentrierten Arbeiten!

Und: Eine wunderbare Satire über die Studie hat Jochen Mai auf seinem Blog die karrierebibel veröffentlicht – lesenswert!

Quelle: BITKOM / Karrierebibel

 

Die live Realität: Wann das Internet wirklich nützlich ist… – am Beispiel der Deutschen Bahn

Es gibt Informationen, die sollte man besser im Kopf haben: Prüfungsfragen zum Beispiel. Denn es würde seltsam aussehen, wenn Sie das Smartphone zücken, um vor den Augen des Professors Wikipedia aufzurufen, um die passende Antwort zu suchen.

Aber es gibt auch Wissen, das können Sie gar nicht im Gehirn abspeichern. Gleichzeitig entwickelt sich das Internet mehr und mehr weg von einer statischen Ansammlung mehr oder weniger richtiger Fakten und hin zu einem echten Live-Medium. Die Deutsche Bahn präsentiert dies nun eindrucksvoll am Beispiel der S-Bahnen in München: Statt ratlos auf den Fahrplan zu starren, können Sie nun auf dieser Webseite live verfolgen, wo sich die Bahnen gerade tatsächlich befinden.

Der Live-Fahrplan ist aber nur ein Beispiel, wie das Internet zu einem echten und wertvollen Informationsmedium werden kann. Auch andere Dienste bringen immer mehr Fakten direkt aus der Wirklichkeit ins Netz: Bei FlightRadar24 können Sie einen tollen Eindruck bekommen, was im Luftraum über Deutschland im Moment los ist. Und Google nutzt bereits die Positionsdaten von Android-Telefonen, um die Verkehrssituation auf Google-Maps zu visualisieren

So wird das Internet zu einer nützlichen Echtzeit-Anwendung für alle Daten und Fakten, die überall sind, nur nicht in Ihrem Kopf!

 

Windows 8 mit neuem Schutz beim Anmelden – Passwörter

Sich immer neue Passwörter auszudenken ist mühevoll. Und auf kleinen Geräten wie Smartphones komplizierte Buchstaben- und Ziffernfolgen einzutippen nicht gerade bequem. Deswegen ist mit dem Handy-Betriebssystem Android eine ganz neue Art von Schutz aufgetaucht, bei der die Nutzer über ein Muster aus Punkten und Linien fahren.

Auch beim neuen Windows 8 scheint jetzt dieser neuartige Schutz eingeführt zu werden. Das so genannte Pattern-Login (Muster-Anmelden) ist einfacher zu merken als ein Passwort und obendrein noch sicherer, weil es nicht so leicht weitergegeben oder erraten werden kann (was mit dem Spitznamen für Ihren Partner oder Ihr Haustier wesentlich leichter ist). Schauen Sie sich auch das Video bei WinFuture dazu an.

Wer trotzdem weiterhin auf sichere Passwörter setzt, der kann hier weiterlesen…

Quellen: WinFuture / Windows8News

 

Sichere Passwörter einfach ausdenken und merken – eine Variation zu einem bekannten Thema

Passwörter im Internet sind immer wieder ein heißes Thema: Auf der einen Seite weigert der Kopf sich, komplizierte Kombinationen zu merken, auf der anderen Seite ist es extrem unsicher, immer wieder „Schatzi“ und „Passwort“ zu verwenden. (Lesen Sie dazu auch diesen Artikel: Gefährlich einfallslos: die meist-verwendeten Passwörter auf dem iPhone und im Internet).

Dieses Dilemma lässt sich am besten lösen, wenn aus vertrauten Fakten eine unknackbare Zeichenfolge erzeugt wird. Und das ist gar nicht schwer, wie Sie vielleicht denken. Schauen Sie sich einmal folgendes Passwort an:

oM3u0e4n1c9h6e8n

Sieht ziemlich unknackbar und gleichzeitig schwer zu merken aus. Ist es aber nicht. Kombinieren Sie einfach ein Datum mit einem Ort oder einem Namen. Und dann mischen Sie Zeichen und Ziffer zusammen. Wenn Sie genau hinsehen, dann erkennen Sie den Ort „München“ und das Datum 03.04.1968. Und hier noch eine (ausgedachte) Kombination aus einem Frauennamen und einem anderen Datum (Sie können statt dessen auch eine Telefonnummer benutzen):

1B2r0i7g2i0t0t1e

So einfach ist es, sich unvergessliche und super-sichere Passwörter auszudenken. Und noch eine Ergänzung: Erweitern Sie Ihre neu erlernte Passwort-Ausdenk-Methode um ein paar einfache Regeln. Ersetzen Sie zum Beispiel in Zahlen die „3“ immer gegen ein „E“ und umgekehrt. Das „T“ wird zum Plus-Zeichen und die Kombination „TT“ wird gegen das „#“ (Doppelkreuz) ersetzt. Der Bindestrich könnte Platzhalter für das „i“ sein. Je kreativer Sie Wörter verbiegen, desto besser das Ergebnis. Allein durch solche Regeln, kann ein ganz normales Wort zur unüberwindbaren Hürde für Hacker werden:

93+3r_m3-3r

Haben Sie den Namen erkannt? Wenn nicht: Die kryptische Kombination steht für „Peter Meier“. Die Regeln für die undurchschaubare Verwandlung waren:

  • „P“ wird gegen „9“ ersetzt (sieht aus wie der gespiegelte Buchstabe).
  • „E“ wird gegen „3“ ersetzt.
  • „T“ wird augetauscht gegen „+“
  • Leerzeichen werden zum Unterstrich „_“
  • „i“ wird zum Bindestrich „-„

Damit haben Sie zwei weitere Möglichkeiten, sich im Internet besser vor digitalen Angriffen zu schützen, ohne schwierige Zugangsschlüssel auswendig lernen zu müssen – und das Risiko eingehen, ein Passwort zu vergessen.

 

 

Grenzen der Bildung im Internet – oder: Wie man einen Kuchen wirft…

Im Internet gibt es nichts, das es nicht gibt! Da werden manchmal auch Dinge erklärt, die man vielleicht gar nicht so genau wissen will oder wissen muss: Die Online-Ausgabe der National Post beschreibt in einem Beitrag ausführlich und mit Bildern, wie der berühmte amerikanische „Pie“ (übersetzt soviel wie „Pastete“ oder „Kuchen„) geworfen wird.

Aus Lebensmitteln wird Benzin gemacht – das ist mittlerweile auf jeder Nachrichtenseite zu lesen. Die National Post hat nun eine andere Form der Verschwendung entdeckt und schult die Internet-Leser im Werfen von Selbst-Gebackenen.

Müssen wir das wirklich wissen?

Quelle: National Post / Likecool / Spiegel Online

 

Gefährlich einfallslos: die meist-verwendeten Passwörter auf dem iPhone und im Internet

Gerade im Internet ist heute höchste Sicherheitsstufe angesagt, denn mittlerweile fallen Hacker auch über die Server großer Unternehmen her und erbeuten Datenberge vertraulicher Informationen. Ein Passwort zu knacken ist für einen schnellen Computer mittlerweile eine Fingerübung.

Und gerade im Internet gehen wir auf Nummer sicher und verwenden Schlüssel, die wir garantiert nicht vergessen. Aber die Einfachheit hat ein Risiko, denn je simpler der Code, desto schneller kommen die Hacker uneingeladen auf dem eigenen Computer vorbei.

Der iPone-Entwickler Daniel Amitay hat über 200.000 Passwörter von iPhones ausgewertet und kommt zu einem nüchternen Ergebnis: Das am meisten benutzte Paswort ist die Ziffernkombination „1234“ – sofern sich das überhaupt als Schlüssel bezeichnen lässt. Immerhin rund 5% aller analysierten User benutzen die Folge. Aber auch die folgenden Plätze sehen nicht komplizierter aus: 0000, 2580, 1111 und 5555.

Im letzten Jahr hat die New York Times eine Studie des Softwareunternehmens Imperva veröffentlicht, nach der das am meisten verwendete Passwort im Internet „123456“ lautet – dicht gefolgt von der kreativen Variante „12345“. Auf die Plätze drei und vier wurden „123456789“ und „password“ verwiesen.

Damit liegt der Schlüssel nicht einmal unter der Fußmatte, sondern steckt in der Tür – sofern diese überhaupt geschlossen ist!

Moderne Bürotechnik läßt den Spitznamen des Partners und das Lieblingsgericht als Passwort gar nicht mehr zu. Wirre Buchstaben- und Zahlenfolgen sind gefordert, damit das Firmennetz sicher ist. Und auch zu Hause ist sicher einfach sicherer: Für jede Website ein eigenes Passwort und das auch noch regelmäßig ändern.

Wer soll sich das alles merken?

In einem Artikel dazu bei Working@Office sind verschiedene Methoden beschrieben (die auch im Buch erklärt werden), wie man sich sichere und leicht zu merkende Passwörter ausdenkt.

Die Ergebnisse können sich sehen lassen und tatsächlich auch leicht im Kopf behalten: 1QW23ER4, 9OLKI87UJ oder 12JFMAMJ6 – in Sekunden ausgedacht und garantiert sicher im Gehirn abgespeichert.

Wie das funktioniert und wie auch solche komplizierten Passwörter leicht zu merken sind, lesen Sie hier.

Quelle: Lifehacker / NYTimes / Working@Office

 

Schlaues Lernen mit dem iPad: Evernote Peek

Lernen diesmal nicht mit allen Sinnen, sondern mit allen Dingen, die zu einem iPad dazu gehören: Evernote Peek ist eine geniale und kostenlose Anwendung für das iPad, die das Smart Cover mit in das Lernen integriert. Wird nur das erste Segment der Abdeckung angehoben, dann schaltet sich das Gerät ein und zeigt eine Frage. Die Antwort befindet sich hinter den restlichen Segmenten des Covers. Ervernote Peek bietet fertige Fragesätze zum Download oder die Möglichkeit, auch selbst Fragen anzulegen – inklusive Bildern und Kommentaren.

Damit wird das iPad zum Lernkarten-Ersatz. Obwohl das Anheben des Smart Covers zur Fummelei für alle wird, die ihr iPad zusätzlich mit einer Rückschale ausgestattet haben (zum Beispiel die SmartShell von Cool Bananas, die mit dem Smart Cover zusammen auf das iPad passt). Wird das Cover geschlossen und wieder angehoben, erscheint die nächste Frage auf dem Schirm. Wer die Antwort sehen will, muss das ganze Cover anheben.

Insgesamt eine tolle Idee, nicht nur die Software des iPads zu nutzen. Wen es nicht stört, beim Lernen das iPad ständig ein- und abzuschalten, der dürfte seinen Lern-Spaß mit Evernote Peek haben. Leider ist das Angebot an fertigen Fragen bisher auf einen Sushi-Katalog und ein paar Häuptstädte und Länder begrenzt. Hoffen wir auf mehr…

Quelle: Evernote Blog

Software: Evernote Peek (kostenlos) / direkt im App-Store

 

denkreich Gedächtnistraining – ganz neues Online-Konzept

Herzlich Willkommen auf der neuen Seite von denkreich.com! Nach langer Planung haben wir uns entschlossen, die vielen Seiten, die wir seit Jahren im Netz betreiben, jetzt unter dieser Adresse zusammen zu fassen.

Hier die Liste der alten Seiten:

Die alten Seiten bleiben natürlich auch in Zukunft erreichbar. Neue Themen erscheinen dort jedoch nicht, sondern hier unter http://www.denkreich.com/.

Über Wünsche, Anregungen und Verbesserungsvorschläge freuen wir uns! Feeback bitte per E-Mail an info(at)denkreich.com.