Schlagwort-Archive: Konzentration

Wie viele Bücher kann man lesen? Ein Erfahrungsbericht

Eine Umfrage in England hat ergeben, dass Menschen zwar anspruchsvolle Literatur besitzen, diese aber gar nicht oder nicht zu Ende lesen. Wer viele Bücher im Regal hat, der wirkt schlauer. Aber wie die Studie zeigt, scheint es einen Unterschied zwischen dem Inhalt des Bücherregals und dem Inhalt im Kopf zu geben. Aber wie viele Bücher kann man überhaupt lesen?

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Geht’s noch? Produktiver ohne den ständigen Blick auf das Handy

Ein Leben ohne Smartphone?! Unvorstellbar, denn die kleinen digitalen Helfer erleichtern das Leben spürbar (und die Kritiker sollen endlich ruhig sein und das akzeptieren). Aber: Wer lernen oder konzentriert arbeiten muss, der kennt das Jucken in den Fingern – besonders dann, wenn wir einen großen Haufen Arbeit oder Lernstoff vor uns haben. Dann wird der Griff zum Telefon zur lästigen Sucht, die tatsächlich Nachteile hat: Wer sich ablenken lässt, der braucht wesentlich länger für eine Tätigkeit und macht mehr Fehler.

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Wie oft tun Sie es? Der (viel zu) häufige Griff zum Handy

Haben Sie schon einmal geschätzt, wie oft am Tag Sie Ihr Mobiltelefon in die Hand nehmen? Wer erfolgreich sein und gute Arbeit leisten will, der muss konzentriert sein und darf sich nicht oder nur wenig ablenken lassen. Einen besonders verführerischen Ablenker tragen wir in der Hosentaschen mit uns herum: das Handy!

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Sinkende Produktivität im Beruf: Zerhacktes Gehirn durch E-Mail, Internet, SMS und Telefon (unveröffentlichtes Buch-Kapitel)

Was erfunden wurde, um die Arbeit zu erleichtern, rollt in Amerika bereits vielen Unternehmen gewaltig über die Füße: World Wide Web, E-Mail, Mobiltelefone und Instant Messaging (Kurznachrichten) bringen Büros zum Stillstand: Die digitale Informationsflut steht den Büroarbeitern bis zum Hals und noch ein wenig höher. Die Produktivität schrumpft – und zwar beängstigend: Eine Studie der Forschungs- und Beratungsfirma Basex hat ergeben, dass in den USA im Schnitt 28 Prozent der Arbeitszeit mit unnötigen Tätigkeiten wie Surfen im Internet und privaten E-Mails verplempert werden. Weitere 15 Prozent verpuffen beim Suchen von Informationen im Firmennetz und bei Google. Der kürzeste Teil der Zeit wird mit Arbeiten verbracht.

Bezahltes Surfen bei der Arbeit

Die Firma RescueTime hat herausgefunden, dass während eines typischen Arbeitstages ein amerikanischer Angestellter 50 Mal in seinen E-Mail-Briefkasten schaut, 77 Kurznachrichten (Instant Messages) schreibt und für private Zwecke über 40 Webseiten surft. Der Schaden lässt sich beziffern: Insgesamt kostet das die US-Wirtschaft im Jahr rund 650 Milliarden Dollar. Und amerikanische Trends schlagen in Europa immer ein paar Jahre verzögert ein.

Die Konzentration auf die Arbeit wird so und durch weitere Unterbrechungen wie Telefonanrufe, SMS (Kurznachrichten), Endlos-Besprechungen, Mittags-, Kaffee- und Rauchpausen und Anrufe auf dem privaten Handy in winzige Zeitteile zerstückelt. Nach der Patchwork-Familie kommt jetzt Patchwork-Arbeit. Medina bringt es auf den Punkt: „Wer unterbrochen wird (oder sich selbst unterbricht) braucht 50 Prozent länger für eine Aufgabe und macht 50 Prozent mehr Fehler.“ Für die zukünftige Denkfabrik Deutschland ein untragbarer Verlust an Qualität, der nur durch Verlagerung der Tätigkeiten in Billiglohnländer aufgefangen werden kann. Die alte Falle wird entrostet, geölt und wieder aufgespannt. Und wir treten wieder voll rein!

E-Mail mal abschalten

Von einigen US-Unternehmen wird die Schraube bereits wieder zurück ins Brett gedreht: Veränderungen der Firmensoftware sollen Angestellte zurück finden lassen zu ihrer eigentlichen Aufgabe. In neuen E-Mail-Programmen können Benutzer den Zugriff für zehn Minuten bis zu einer Stunde sperren, um nicht ständig in Versuchung zu geraten, nach neuer Elektropost zu schauen. Was vor ein paar Jahren die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern erleichtern sollte, wird heute wieder abgeschaltet.

Aber die modernde Ablenk-Kommunikation trifft auch ganz oben ins Schwarze: Statt geniale Ideen zu produzieren, haben Führungskräfte immer unsinnigere Einfälle, die eigene Produktivität in astronomische Höhen zu treiben. Was der Mensch nicht schafft, erledigt die Maschine. Der persönliche digitale Assistent (PDA), eine Mischung aus Mobiltelefon und Computer, ist vor allem eine hervorragende Zeit-Kettensäge. US-Manager aktivieren ihren PDA im Schnitt alle siebeneinhalb Minuten und schauen nach neuen E-Mails. Würden Sie alle zehn Minuten zum Postkasten laufen? In Japan gibt es Ladestationen mit eingebautem Klopapierhalter. Man geht nicht mehr ohne – nicht auf die Toilette, nicht ins Bett und auch nicht zur eigenen Hochzeit. Handy und PDAs sind die Zigaretten des 21. Jahrhunderts.

Das Hirn im Handy

Ist der digitale Lebensorganisierer kaputt, geht nichts mehr. Die Autorin Susanne Fröhlich schreibt nett von „digitaler Demenz“. Ein Mädchen bricht im Telefonladen zusammen, weil ihre Telefonnummern durch Milchkaffee-Kurzschluss aus dem Handy radiert sind. Das Mädchen konnte sich nicht einmal an die Telefonnummer von zu Hause erinnern, um ihre Mutter anzurufen, die sie abholen sollte. Bald wird es Autobahnmissionen geben, in denen weglose Autofahrer mit defekten Navigationsgeräten versorgt werden, weil sie nicht mehr nach Hause finden: „Na, wo haben Sie Ihren Orientierungssinn denn liegen gelassen?“

Hollywood hat diese Lebenssatire bereits in den 90ern verfilmt: In der Komödie „Filofax – Ich bin Du und Du bist nichts“ spielt James Belushi einen Kleinkriminellen, der den Terminkalender eines Managers findet und damit das Leben des anderen vollständig übernimmt. Was lustig aussieht, wird heute zum ernsten Problem. Vergleichsweise harmlos ist Datenverlust durch Diebstahl oder versehentliches Löschen – meistens. Es soll Menschen geben, die nicht nur die Geheimnummer Ihrer Kreditkarte auf die Rückseite der Karte schreiben, sondern auch die Telefonnummer, die beim Verlust der Karte gewählt werden soll. Viel schlimmer ist, dass wir hirnlos Teile unseres Gehirns auf Spieltechnik auslagern und uns nicht mehr auf unseren Kopf verlassen. Kopf oder iPhone? Das neue iPhone muss man einfach haben…

Gehirn lässt sich mitnehmen
und hat keine Systemfehler…

Wer mit der eigenen Birne denkt und arbeitet, braucht nicht mit technischen Problemen zu kämpfen. Gehirn lässt sich mitnehmen, läuft ohne Akku und ist frei von Systemfehlern. Ein leistungsfähiger Kopf ist nicht nur gut für gute Zeugnisse. Auf nichts haben Sie überall und jederzeit schnelleren Zugriff. Ein Manager, der ungenannt bleiben möchte, ist bekannt dafür, dass er hunderte Fakten über sein Unternehmen im Kopf hat und damit die Kollegen auf Trab hält. Die schreiben mittlerweile Spickzettel für Besprechungen, um den Argumenten des lebendigen Lexikons etwas entgegensetzen zu können.

Über den Sinn, Telefonnummern, Termine und den Straßenbahn-Fahrplan im Kopf zu behalten, lässt sich streiten, solange das Handy läuft. Aber ist es wirklich bequemer, das ganze Leben in Geräten mit winzigen Tasten und Bildschirmen zu organisieren, die ständig geladen werden wollen? Die Zeit, die wir mit Betrieb und Pflege von Computern verschwenden, reicht aus, um alle Daten darin auswendig zu lernen. Darüber hinaus gibt es genug anderes Wissen, dass nur an eine Stelle gehört: in den Kopf! Wie würden Sie auf einen Autoverkäufer reagieren, der auf die Frage nach der Motorleistung Ihres Traumautos zum Nachschauen hinter dem Computer verschwindet?

 

Experiment: Aufmerksamkeit und Konzentration – Der Trick hinter dem Kartentrick (Video)

Viele Menschen wünschen sich eine bessere Aufmerksamkeit und Konzentration. Durch Internet, Fernsehen und Co. sind die Fähigkeiten des Gehirns, sich auf eine einzige Sache stundenlang zu konzentrieren, mittlerweile auf einen Sekundentakt zusammen geschrumpft.

Was alles passieren kann, wenn man einer Sache zu viel Aufmerksamkeit widmet, zeigt das folgende Video:

httpvh://www.youtube.com/watch?v=v3iPrBrGSJM

 

Drei neue Bücher über Lernen, Kreativität und Konzentration

Leichter lernen, Konzentration und Kreativität verbessern und Motivation steigern – das sind die am häufigsten nachgefragten Themen in Gedächtnistrainings. Und genau darüber sind nun im tausendschlau Verlag drei kleine Ratgeber erschienen:

  

  • Leicht lernen ist eine kompakte Zusammenfassung aller wichtigen Merktechniken. Vom einfachen Verbildern von Fakten (Eselsbrücken bauen) bis zur komplexen Routenmethode werden die Mnemotechniken allesamt praktisch beschrieben und können sofort eingesetzt werden.
  • Kopf Kick bringt das Gehirn auf andere Gedanken. Kreativität kann tatsächlich erlernt werden! Und denken Sie mal darüber nach: Jede geniale Idee schlummert irgendwo in den Tiefen des Gehirns. Sie fällt nicht einfach so vom Himmel. Die Frage ist nur, wie man sie dort heraus holt. Das Buch enthält zahlreiche praktische Tipps und Übungen, wie auch Sie auf andere, bessere Gedanken kommen können.
  • Fokus Pokus ist der Schlüssel zu effektivem Arbeiten und leichtem Lernen. Denn wer sich konzentrieren kann, der ist in der Lage, wirklich schwierige Aufgaben mühelos zu bewältigen. Es gilt die Faustformel: Wer unkonzentriert arbeitet, der braucht 50% mehr Zeit und macht 50% mehr Fehler. Also: Nicht mehr ablenken lassen! Mit einfachen Rezepten lernen Sie, sich richtig lange auf die wichtigen Dinge zu fokussieren.

Viel Spaß beim Lesen!

Ulrich Bien ist Gedächtnistrainer und bereits Autor zahlreicher Bücher über dieses Thema.

Quelle: tausendschlau Verlag

 

Produktivität steigern und Internet abschalten

Computer sollten die Produktivität steigern – und scheinbar ist genau das Gegenteil passiert. E-Mail und Internet lenken von den wichtigen Aufgaben ab und kosten die Wirtschaft mittlerweile Milliarden – ganz abgesehen von allen, die sich wieder voll und ganz auf die wichtigen Dinge konzentrieren wollen.

Das Ergebnis: Viele Firmen (und Berufstätige) rudern zurück und greifen zu drastischen Mitteln, um endlich wieder Ruhe zu haben. Und es gibt mittlerweile zahlreiche kleine Programme, mit denen die Versuchung, mal schnell bei Ebay und Google zu schauen, einfach abgeschaltet wird, ohne gleich die Stecker aus der Wand zu reißen.

Mit der kostenlosen Erweiterung StayFocused für Google Chrome können Sie bestimmten Webseiten Zeitbudgets zuweisen. Ist die Zeit aufgebraucht, wird die Seite für den Rest des Tages gesperrt. Etwas anders funktioniert LeechBlock für Firefox: Dort können Sie präzise und detailliert einstellen, auf welchen Webseiten Sie wann und wie lange surfen wollen – oder eben auch nicht.

Solche kleinen Helfer sind nützlich für alle, die der Versuchung nicht widerstehen können und eben nicht schnell mal auf der einen oder anderen Webseite schauen wollen, um sich nicht mehr in den Weiten des Netz zu verlieren.

Quellen: Lifehacker / StayFocused / LeechBlock

 

Wie gut können Sie sich konzentrieren? Der einfache und geniale denkreich Konzentrationstest

Aufmerksamkeit und Konzentration sind die wichtigsten Voraussetzungen für effektives Lernen. Ein wacher Geist und eine gute Beobachtungsgabe sind bekannt von Super-Detektiven: Sherlock Holmes und Miss Marple wirken so unglaublich genial, weil sie präzise beobachten können und ihnen kein Detail entgeht.

Finden Sie heraus, wie gut Sie sich konzentrieren können! Der denkreich Konzentrationstest (http://konzentrationstest.de/) zeigt Ihnen, wie gut Sie bei einer Sache bleiben, ohne Fehler zu machen oder abzuschweifen. Probieren Sie den Test und sehen Sie bereits nach wenigen Sekunden, wie gut (oder schlecht) es um Ihre Aufmerksamkeit steht.

Wie oben im Bild zu sehen: Die vier Aufgabenblöcke des Tests sind eigentlich einfach zu lösen, aber die Zeit tickt – und nach wenigen Sekunden sieht das Auge in diesem Experiment vor lauter Zahlen nicht mehr richtig durch. Und selbst wenn Sie keine Fehler machen: Der Test läuft auf Zeit. Je schneller und fehlerfreier Sie sind, desto höher ist die Punktzahl.

Hinweis für iPhone und iPad: Der Konzentrationstest ist in Flash programmiert und läuft auf Endgeräten ohne diese Erweiterung nicht richtig oder wird gar nicht angezeigt. Eine Flash-freie Version finden Sie unter folgender Adresse: http://www.konzentrationstest.de/noflash.html – auch wenn diese Version der Konzentrationsübung nicht so schön gestaltet ist, lässt sie sich genauso gut bedienen.