Schlagwort-Archive: Kreativität

Arten und Sorten von Eselsbrücken – Ein Überblick!

Eselsbrücken gibt es viele! Und alle sind unterschiedlich. Die eigentliche Kunst besteht aber darin, sich selber Eselsbrücken aus zu denken. Eine feste Formel gibt es für eine neue Eselsbrücke, die Sie sich selbst ausdenken, nicht. In diesem Artikel lernen Sie unterschiedliche Möglichkeiten kennen, abstrakte Fakten in lebendige Merksprüche zu verwandeln…

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Erfolg und Inspiration täglich neu erfinden! – Beeple könnte mehrere Museen damit füllen…

Erfolg ist kein Zufall – diesem Spruch sind wir mittlerweile überdrüssig. Aber was ist es dann? Stetes Arbeiten ist eine zuverlässige Erfolgsformel: Die Autorin J.K. Rowling hat zugegeben, dass sie mit Hilfe eines Mini-Laptops quasi überall schreiben konnte – sogar an sehr ungewöhnlichen Orten. Weinger bekannt ist der Grafik-Designer Martin Winkelmann, der durch eine Routine ein nicht weniger beeindruckendes Werk geschaffen hat.

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Fenster besser als Fernsehen

Ein Fenster mit Aussicht beruhigt mehr als das gleiche Bild auf einem Fernseher. Forscher der Universität Washington haben den Puls von Studierenden bei der Arbeit untersucht. Eine Gruppe arbeitete mit Blick durch ein Fenster auf den Campus, während die andere Gruppe das gleiche Bild über eine Kamera auf einem Bildschirm eingespielt bekam.

Beide Gruppen schauten etwa gleich oft von der Arbeit hoch und auf Schirm oder Fenster. Die Ergebnisse sind klar: Das Fenster ist gut für die Herzfrequenz. Der Blick auf die Wirklichkeit sorgte für Ruhe und Entspannung. Der Bildschirm beschleunigte den Puls und sorgte für mangelnde Konzentration.

Dass Lesen auf Bildschirmen anstrengender ist – das ist schon länger bekannt. Die aktuelle Studie geht einen Schritt weiter: Schon die Präsenz eines Bildschirms – sogar mit einem langweiligen Bild – stört beim Arbeiten. Was dann wohl die bunten Tapeten des Privatfernsehens anrichten?

In der Praxis lässt sich der Bildschirm kaum spontan vom Schreibtisch verbannen. Allerdings bietet heute jeder Rechner Bildschirmschoner an, aber bitte nicht die bunten. Geeignet für die volle Konzentration sind bewegte Bilder nicht. Schwarzer Schirm ist optimal. Keine Uhr. Kein Logo. Keine Laufschrift.

 

Drei neue Bücher über Lernen, Kreativität und Konzentration

Leichter lernen, Konzentration und Kreativität verbessern und Motivation steigern – das sind die am häufigsten nachgefragten Themen in Gedächtnistrainings. Und genau darüber sind nun im tausendschlau Verlag drei kleine Ratgeber erschienen:

  

  • Leicht lernen ist eine kompakte Zusammenfassung aller wichtigen Merktechniken. Vom einfachen Verbildern von Fakten (Eselsbrücken bauen) bis zur komplexen Routenmethode werden die Mnemotechniken allesamt praktisch beschrieben und können sofort eingesetzt werden.
  • Kopf Kick bringt das Gehirn auf andere Gedanken. Kreativität kann tatsächlich erlernt werden! Und denken Sie mal darüber nach: Jede geniale Idee schlummert irgendwo in den Tiefen des Gehirns. Sie fällt nicht einfach so vom Himmel. Die Frage ist nur, wie man sie dort heraus holt. Das Buch enthält zahlreiche praktische Tipps und Übungen, wie auch Sie auf andere, bessere Gedanken kommen können.
  • Fokus Pokus ist der Schlüssel zu effektivem Arbeiten und leichtem Lernen. Denn wer sich konzentrieren kann, der ist in der Lage, wirklich schwierige Aufgaben mühelos zu bewältigen. Es gilt die Faustformel: Wer unkonzentriert arbeitet, der braucht 50% mehr Zeit und macht 50% mehr Fehler. Also: Nicht mehr ablenken lassen! Mit einfachen Rezepten lernen Sie, sich richtig lange auf die wichtigen Dinge zu fokussieren.

Viel Spaß beim Lesen!

Ulrich Bien ist Gedächtnistrainer und bereits Autor zahlreicher Bücher über dieses Thema.

Quelle: tausendschlau Verlag

 

Was ist rund? Oder: Kreativität lässt sich lernen…

Heute ist der zweite Teil des Gehirnjogging-Specials bei GesuenderNet.de erschienen (über den ersten Teil haben wir bereits berichtet). In dem Artikel werden Übungen vorgestellt, mit denen Kreativität gezielt trainiert und gefördert werden kann. Der Autor und Gedächtnistrainer Ulrich Bien zeigt anhand einfacher Denkspiele, wie der Kopf auf Hochtouren gebracht wird, um viel mehr gute Einfälle und geniale Ideen zu produzieren.

Unbedingt lesen und ein Feuerwerk im Kopf entfachen!

Quelle: Brainjogging, Teil II – Kreativität auf GesuenderNet.de / die Übungen stammen aus dem Buch Gehirn-Glühen von Ulrich Bien (auch erhältlich als E-Book und auf DVD).

 

Zahlen in Bilder verwandeln – oder: Was sich in Gedanken alles aus einer 18 machen läßt

Zahlen kann sich der Kopf schlecht merken. Das liegt vor allem daran, weil das Gehirn eine Zahl selten in eine lebendige Vorstellung verwandeln kann. Eine 5 bleibt so lange ein abstraktes Etwas, bis wir dem Gehirn eine ausgestreckte Hand vor die Augen halten.

In diesem Artikel lernen Sie ein paar Möglichkeiten kennen, aus leblosen Zahlen – hier als beliebiges Beispiel die Zahl 18 – ein lebendiges Bild zu machen, das der Kopf besser behalten wird. Den das Denken in Bildern ist eine der ganz großen Stärken des Gehirns.

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1. Bedeutung – Die wohl häufigste Reaktion auf die Zahl ist sicherlich die Assoziation mit der Volljährigkeit. Um dieser Vorstellung etwas mehr Leben zu verleihen, denken Sie an eine junge Frau oder einen jungen Mann, die 18 Kerzen auf einer Geburtstagstorte auspusten.

2. Historisch – Wenn Sie sich in Weltgeschichte auskennen, dann könnten Sie zum Beispiel an den berühmten Aufstand der roten Augenbrauen in China im Jahr 18 n. Chr. denken. Etwas geläufiger ist das Ende des ersten Weltkriegs im Jahr 1918 oder die Veröffentlichung des Romans Frankenstein von Mary Shelley im Jahre 1818.

3. Zahlen-Symbole – Das Prinzip ist einfach: Verwandeln Sie die Ziffern nach dem Aussehen in Gegenstände. Klassische Symbole sind eine Kerze für die 1 und eine Kette für die 8. Aber genauso können Sie an einen Spazierstock, eine Stecknadel, einen Schneemann und eine Brille denken.

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4. Komplexes Symbolbild – Besser zu merken ist die geschickte Kombination von zwei Zahlen-Symbolen: Stellen Sie sich zum Beispiel vor, wie Robin Hood mit einem einzigen Pfeil zwei Scheiben trifft. Ungewöhnlich, aber gut zu merken.

5. Mathematik – Rechnerisch gesehen ist unsere Zahl weitgehend frei von jeder Sensation. Beim entfernten Nachbarn 16 ist das anders, denn diese Zahl läßt sich ganz quadratisch in vier mal vier zerlegen. Trotzdem sollten Sie diese Möglichkeit auch immer in Betracht ziehen.

6. Regionale bzw. kulturelle Bedeutung: Im Judentum ist die 18 eine Glückszahl. Das hebräische Zahlwort chaj bedeutet übersetzt Leben.

7. Majorsystem – Mit Hilfe einer der genialsten Merktechniken überhaupt kann die Zahl in jede Menge Begriffe und Bilder übersetzt werden. Das Majorssystem liefert die Begriffe Taufe, Tofu und doof für die 18.

8. In anderen Sprachen wird ebenfalls gezählt. Schon das englische eighteen klingt wie eine umgangssprachliche Anrede junger Menschen und macht die Zahl damit vorstellbarer.

9. Produktnamen – Die Bezeichnung bayerischer Automobile enthält auch die Zahlenkombination 1 und 8. So können Sie auch einen schicken Wagen zum Merken benutzen.

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Denken Sie sich unbedingt weitere Bilder aus, in denen die 18 enthalten ist. Wenn Sie damit fertig sind, machen Sie einfach mit der 19 weiter.

Lassen Sie sich von den Fotos im diesem Artikel inspirieren und suchen Sie die Zahl im Alltag, was jenseits von Autokennzeichen und Telefonnummern gar nicht so leicht und deshalb eine gute Konzentrationsübung ist.

Viel Spaß beim Anders-Denken!

 

Grafische Inspiration: Text in Bildern denken

Das Denken in Bildern ist die große Stärke unseres Kopfes. So gilt das Verbildern von Informationen als Königsdiziplin unter den Mnemotechniken. Bei Zahlen hilft die so genannte Zahlen-Symbol-Technik oder das Majorsystem und bei Vokabeln die bekannte und mittlerweile weit verbreitete Schlüsselwortmethode. Aber gerade diese Technik hat eine Schwäche: sie erinnert nicht an die Schreibweise einer komplizierten Vokabel.

Um sich an die korrekte Schreibweise eines Wortes erfolgreich zu erinnern, gibt es unterschiedliche Methoden – zum Beispiel Merksprüche wie: Wer nämlich mit H schreibt, ist…

Aber eigentlich würde sich auch dafür wieder das Verbildern anbieten. Nur wie lassen sich Buchstabenfolgen ins rechte (und merkbare) Bild rücken?

Inspiration dafür bietet das Visual Text Project (http://visualtextproject.wordpress.com). Dort gestalten Designer kreative Mischungen aus Wort und Bild.

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Wer Inspiration sucht, wie man Text erfolgreich in Bilder verdenken kann, sollte sich von den Ideen auf der Seite inspirieren lassen.

Viel Spaß beim Stöbern!

Quelle und Bild: Visual Text Project (http://visualtextproject.wordpress.com) & http://www.visualtextproject.org