Schlagwort-Archive: Literatur

Musen merken! Die neun olympischen Musen – eine Eselsbrücke Schritt für Schritt erklärt

Wie lauten die Namen der neun klassischen Musen? Und für was stehen sie? Das zu merken, ist keine ganz einfache Aufgabe, aber mit der richtigen Mnemotechnik ist es eigentlich ganz leicht für den Kopf, so etwas zu behalten. Wir erklären Ihnen Schritt für Schritt, wie das funktioniert, so dass Sie die gleiche Merktechnik auch für andere Informationen nutzen können…

Musen merken! Die neun olympischen Musen – eine Eselsbrücke Schritt für Schritt erklärt weiterlesen

 

Wie hieß der französische Dichter Molière mit richtigem Namen?

Bitte nicht ganz ernst nehmen, aber ich kriege dieses Bild nicht mehr aus dem Kopf, seit ich eine Liste von Schriftstellern und deren Pseudonymen durchgesehen habe: Wie hieß Molière mit richtigem Nachnamen?

„Pokitzeln“ ist genauso lustig wie die Komödien des Schriftstellers (entschuldigen Sie bitte wieder einmal das eigentlich lächerliche, aber damit gut zu merkende Bild). Und über das Wort „Pokitzeln“ kommt man auf den richtigen Namen von Molière, nämlich „Poquelin“.

Jetzt müssen Sie sich nur noch eine Eselsbrücke für den Vornamen „Jean-Baptiste“ ausdenken.

So einfach kann merken sein…

 

Familie Mann: Die Schriftsteller im Detail erklärt!

Und hier noch einmal die ausführliche Version zum Artikel über die Familie Mann!

Also: Wie hießen die Schriftsteller in der Familie Mann? Eigentlich ganz einfach! Ich will Ihnen Schritt für Schritt zeigen, wie sich auf einen Schlag die drei Vornamen und auch die Hauptwerke der Literaten merken können.

Das erste, was Sie dafür im Kopf behalten müssen, ist der Satz:

Hey, Männer, klaut das Tor!

Hat auf den ersten Blick nichts mit der Weltliteratur zu tun, aber wenn Sie genau hinhören, erkennen Sie, welche Namen in dem Satz stecken: Das Männer ist der Hinweis auf den Nachnamen, klar oder? Das Hey steht für Heinrich, das klaut für Klaus und der Tor für Thomas. Damit haben Sie drei Namen in einem kurzen Satz versteckt und leicht und schnell gemerkt.

Wenn Sie sich jetzt noch einprägen wollen, wie die Hauptwerke der Männer heißen: Der Name Buddenbrooks klingt holländisch (auch wenn er es nicht ist), trotzdem können Sie aus dieser Vorstellung eine zuverlässige Merkhilfe machen. Was kommt nämlich aus Holland: Genau Tulpen und Tomaten. Beides wiederum ein Hinweis auf den Namen Thomas Mann. Professor Unrat – so der zweite Titel – ist heimlich reinlich (was bei diesem Namen einfach naheliegt). Professor Unrat wurde also von Heinrich verfasst. Und Mephisto – so der Titel des dritten Buchs – leidet unter Klaustrophobie – also Platzangst – und damit ist Mephisto ganz klar Klaus Mann aus dem Kugelschreiber geflossen.

 

Kennen Sie die drei kreativen Schriftsteller der Familie Mann?

Wie kann man sich die drei Schriftsteller in der Familie Mann merken – und diese auch lange im Kopf behalten? Merken Sie sich folgenden Satz und stellen Sie sich das Bild so lebendig wie möglich vor:

„Hey Männer, klaut das Tor!“

Was auf den ersten Blick nichts mit Literatur zu hat, steckt voller (Vor-)Namen. Das „Männer“ ist der Hinweis auf die Familie Mann. Das „Hey“ steht für Heinrich. Das „klaut“ ist die Eselsbrücke zum Namen Klaus (übrigens der Sohn von Thomas Mann). Und das „Tor“ verweist auf Thomas Mann.

 

 

Filmreife Frage: Wie heißen die Drei Musketiere? Literaturwissen

Eine einzige Frage trennt Jamal von einem Leben außerhalb der Slums von Mumbai. Erinnern Sie sich an den Film Slumdog Millionär? Also: Wie waren die Namen der drei Musketiere aus dem gleichnamigen Roman von Alexandre Dumas?

Die Namen werden gerne verwechselt und durcheinander gewürfelt. Oder waren es doch vier und nicht drei? Um mit diesen Zweifeln endgültig aufzuräumen, prägen Sie sich folgenden Satz ein (eigentlich brauchen Sie nur ein Merkwort):

„Die Drei Musketiere haben ihre Degen immer P-AR-AT!“

„P“ steht für Porthos. „AR“ steht für Aramis und „AT“ stellt den Namen „Athos“ dar.

So einfach kann merken sein!

Warum Sie diesen Artikel angesehen haben, lesen Sie hier!

 

Die wichtigsten Romane von Alexandre Dumas merken!

Er ist einer der größten Romanautoren aller Zeiten: Der französische Schriftsteller Alexandre Dumas der Ältere hat viele legendäre Figuren erschaffen, die immer wieder Stoff für großartige Filme sind. Zu seinen Bestellern gehören hauptsächlich diese drei Werke:

Und wie kann man sich das Dreierpack des Schriftstellers merken? Versuchen Sie es mit folgendem Bild: „Alexander, Du machst drei Musketen und eine eiserne Maske für den Grafen von Monte Christo.“ – alle weiteren Erklärungen dürften überflüssig sein, oder?

Probieren Sie, ob dieses Bild in Ihrem Kopf hängen bleibt. Wenn nicht, dann bauen Sie ganz kreativ Ihre eigene Szene zusammen. Ich wünsche Ihnen dabei viel Vergnügen!

 

Kennen Sie die literarischen Formen der Epik? Eselsbrücken praktisch

Zur Epik (erzählende Dichtung) gehören die Saga (eine mittelalterliche Prosaerzählung aus Skandinavien), die Anekdote (eine skizzenhaft, pointierte Erzählung), die Fabel (kurze Erzählung und Tieren mit menschlichen Eigenschaften) sowie teilweise die Ballade (eine Mischform, die meistens jedoch der Lyrik zugeordnet wird).

Und wie merken? Hier handelt es sich lediglich um fünf Informationen, die gemerkt werden wollen. Diese Menge kann problemlos in einem Merk-Bild zusammengefügt werden. Bei meinem Vorschlag verbinde ich jeweils zwei Begriffe miteinander zu einer kurzen und griffigen Aussage:

„Ansage bei einer Bahnfahrt“ – auf dem Weg ins Epi(k)zentrum der Literatur. „Ansage“ steht für „Anekdote“ und „Saga“. „Bahnfahrt“ enthält „Ballade“ und „Fabel“. Außerdem muss man sich noch merken, dass die „Bahn“ durchgeschüttelt wird, weil sie über die Saiten einer Lyra fährt(Hinweis darauf, dass die Ballade („Bahn“) teilweise der Lyrik zugeordnet wird.

 

Ähnliche Begriffe einprägen: Synkope, Synapse, Synode und Synopse

Was bedeuten folgende Begriffe und wie lassen sich diese leicht merken und unterscheiden?

  • Synkope – Rhytmusverschiebung gegenüber dem regelmäßigen Takt in der Musik.
  • Synkope – kurze Bewußtlosigkeit (Medizin).
  • Synapse – Kontaktstelle von Nervenzellen.
  • Synode – Versammlung kirchlicher Repräsentanten (auch Konzil genannt).
  • Synopse – knappe Zusammenfassung oder Vergleich in der Literatur.

Der Begriff Synkope erinnert an „Kuppe“: Zwerge schieben ein Klavier bergauf und oben auf der Kuppe kippt das Klavier und verschiebt sich quasi von selbst gegen den Takt des Lieds, das die Zwerge gesungen haben. Die medizinische Synkope erinnert an eine Sünde im Kopf – was gut zu einem kurzzeitigen Blackout führt.

Synapse klingt wie „Ast“ und „Nabel“, also eine sensible Verbindung (Nerven) von Mutter und Kind (Nabel).

Die Synode klingt wie „öde“, also stellt man sich am besten eine Gruppe von Bischöfen vor, die gelangweilt um einen Tisch herum sitzen.

Und zuletzt die Synopse erinnert an „hopsen“, also so lange auf einem Thema herumspringen, bis Sie es zu einer kurzen Zusammenfassung eingestampft haben.

 

Die Bedeutung von Fremdwörtern einprägen: Tautologie, Oxymoron und Homonym

Diesmal gibt es Eselbrücken für drei Begriffe aus der Sprachwissenschaft und deren Bedeutung, die gerne und häufig im Deutschunterricht und im Studium eingesetzt werden:

  • Tautologie: Ausdruck sinngleicher Wörter in der Stilistik („weißer Schimmel“)
  • Oxymoron: die Verbindung von Gegensätzen („heiße Kälte“)
  • Homonym: ein Wort mit unterschiedlicher Bedeutung („kosten“ kann sowohl „wert sein“ bedeuten als auch „schmecken“)

Und hier präsentiere ich Ihnen die merkwürdigen Eselsbrücken für die drei Fachbegriffe:

  • Zwei Begriffe sind durch ein Tau (logisch) miteinander verbunden. Und das Tau sieht am Anfang und am Ende natürlich völlig gleich aus (sinngleiche Begriffe).
  • Nehmen Sie ein „O“ für ein „X“ oder machen Sie in einen „Kreis“ (O) ein Kreuz (X) und verbinden Sie zwei Gegensätze miteinander (Kreis und Kreuz bzw. die beiden unterschiedlichen Buchstaben).
  • Hormone machen aus Monstern auf die Schnelle friedliche Nymphen. Ein Wort (Wesen) mit unterschiedlichen Bedeutungen (Monster und Nymphen).