Schlagwort-Archive: Medizin

Wann wütete die Pest in Europa? – Eselsbrücke

In den letzten Beispielen habe ich Jahreszahlen als Bilder in die historischen Ereignisse eingebaut (schauen Sie sich dazu zum Beispiel die Ermordung Cäsars oder die Hinrichtung von Johanna von Orleans an). In diesem Beispiel möchte ich Ihnen zeigen, wie Jahreszahlen in einen Merkspruch verwandelt werden.

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Ab in den Knast: Magenzellen merken! Ein Mini-Gedächtnispalast

Noch ein Klassiker aus dem Medizinstudium und genauso Prüfungswissen für die Heilberufe: Wie heißen die vier Zelteten, die in einem Magen zu finden sind, und was ist ihre Aufgabe? In diesem Artikel erfahren Sie, wie diese Fakten ganz einfach in einem kleinen, ungewöhnlichen Gedächtnispalast abgelegt und damit zuverlässig gemerkt werden können…

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Aus der Hand gelesen: Eselsbrücke für die Handwurzelknochen (Anatomie)

Ein beliebtes und gleichzeitig komplexes Thema aus der menschlichen Anatomie: Wie lauten die Namen der acht Handwurzelknochen? Und wie lässt sich die Anordnung in der Hand am besten merken? In diesem Artikel lernen Sie, sich eine gute Vorstellung von dem Knochengebilde im Kopf aufzubauen – eine Eselsbrücke nicht nur für Medizin-Studenten…

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Das Patientenakten-Problem – Leserbrief

Hier ein Leserbrief zu einem komplexen Merkthema, das häufig nachgefragt wird und gar nicht so leicht zu bewältigen ist. Aber lesen Sie selbst…

Sehr geehrter Herr Bien,

für den Support muss ich mir zu etwa 100 Kunden, die durch ihren Organisationsnamen eindeutig identifiziert sind, einerseits Personennamen und (ich nenne es mal) Informationseinheiten merken, so dass ich am Telefon oder in Meetings diese Daten präsent habe.

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8 Allergieausweise in 8 Minuten auswendig lernen (MedAT)

Die Universitäten in Österreich haben einen einheitlichen Aufnahmetest für Studierende entwickelt (MedAT). Eine Aufgabe besteht darin, sich die Fakten von 8 Allergieausweisen in 8 Minuten einzuprägen und diese 30 Minuten später anhand eines Multiple-Choice-Tests wiederzugeben. Dieser Artikel erklärt, wie eine solche Merkaufgabe fehlerfrei und schnell zu meistern ist.

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Eselsbrücken zu Themen der Medizin – Linktipp

Medizinstudenten müssen viel lernen – und genauso kreativ sind die angehenden Ärzte beim Erfinden von Eselsbrücken rund um den harten Studienstoff.

Hier finden Sie ein eine besonders umfangreiche und gut gepflegte Sammlung zu Themen der Medizin:

http://www.myritz-reisch.de/de/eselsbruecken.html

Ideal zum Lernen für das Medizinstudium oder für alle, die mal mit Ihrem Doktor ein wenig Small-Talk machen wollen!

 

 

Ähnliche Begriffe einprägen: Synkope, Synapse, Synode und Synopse

Was bedeuten folgende Begriffe und wie lassen sich diese leicht merken und unterscheiden?

  • Synkope – Rhytmusverschiebung gegenüber dem regelmäßigen Takt in der Musik.
  • Synkope – kurze Bewußtlosigkeit (Medizin).
  • Synapse – Kontaktstelle von Nervenzellen.
  • Synode – Versammlung kirchlicher Repräsentanten (auch Konzil genannt).
  • Synopse – knappe Zusammenfassung oder Vergleich in der Literatur.

Der Begriff Synkope erinnert an „Kuppe“: Zwerge schieben ein Klavier bergauf und oben auf der Kuppe kippt das Klavier und verschiebt sich quasi von selbst gegen den Takt des Lieds, das die Zwerge gesungen haben. Die medizinische Synkope erinnert an eine Sünde im Kopf – was gut zu einem kurzzeitigen Blackout führt.

Synapse klingt wie „Ast“ und „Nabel“, also eine sensible Verbindung (Nerven) von Mutter und Kind (Nabel).

Die Synode klingt wie „öde“, also stellt man sich am besten eine Gruppe von Bischöfen vor, die gelangweilt um einen Tisch herum sitzen.

Und zuletzt die Synopse erinnert an „hopsen“, also so lange auf einem Thema herumspringen, bis Sie es zu einer kurzen Zusammenfassung eingestampft haben.

 

Medizinische Fachbegriffe einprägen – Wo tut es denn weh?

Jetzt wird’s blutig bei unserem kleinen Gedächtnistraining. Keine Sorge, ich will Ihnen nicht ans Hirn, sondern heute will ich Ihnen eine Hilfe geben, wie Sie sich die Bedeutung von medizinischen Fachbegriffe ganz einfach merken können. Es geht um folgende Begriffe:

  • Anämie – der Fachbegriff für Blutarmut
  • Anosmie – der Verlust des Geruchssinns
  • Anamnese – die Krankengeschichte oder der Verlauf einer Krankheit
  • Und Amnesie – der Gedächtnisverlust.

Wie können Sie sich merken, was welcher Begriff bedeutet?

Ganz einfach: Indem Sie aus dem Klang der Worte eine Merkhilfe mache, die Sie auf die Bedeutung führt. Anämie klingt mit ein wenig Phantasie wie „ärmlich“, was ein Hinweis auf Blutarmut ist. In Anosmie steckt das englische Wort „nose“, was Nase bedeutet. Damit haben Sie einen einfachen Hinweis, dass Anosmie der Verlust des Geruchssinns ist. Anamnese klingt so ähnlich wie „Annahmen“ und „Genesung“ – also sollten Sie bei den Annahmen über die Genesung an den Krankheitsverlauf oder die Krankengeschichte denken.

Amnesie ist schwerer. Stellen Sie sich bei dem Klang des Wortes einfach folgenden Satz vor: Annahmen über Nessie (das schottische Seeungeheuer) kann man getrost vergessen. Also ist Amnesie der Gedächtnisverlust oder das Vergessen.

Damit haben Sie die Bedeutung von vier Fachbegriffen erfolgreich und extrem schnell gemerkt! So einfach kann merken sein!

 

Kleine Organkunde: Wie groß ist die Milz?

Eine lustige Eselsbrücke benutzen Mediziner, um sich die Normalmaße der Milz zu merken. Die Milz ist 4 x 7 x 11 cm groß. Höhe, Breite und Tiefe zusammengesetzt entsprechen der berühmten Zahl „4 7 1 1″.

Aber wie lassen sich Organ und Zahl sinnvoll miteinander verbinden? Schließlich soll das Gehirn in der Prüfung beim Stichwort „Milz“ die richtige Zahlenkombination erinnern. Deswegen sollten Sie beide Begriffe auf keinen Fall isoliert nebeneinander stehen lassen, sondern weitere Brücken suchen, die Organ und Zahl fest und für immer miteinander verketten.

Zunächst hat die Zahl genau so viele Stellen wie das Wort Buchstaben. Außerdem reimt sich Milz auf das deutsche Volksgetränk „Pils“ – so könnte man das Bier mit einem Schuss Duftwasser verfeinern – schmeckt sicher nicht gut, merkt sich aber hervorragend! Und die Milz reimt sich damit auch auf den „Pilz“, der natürlich genauso riecht – also mit allen Sinnen merken, dann bleibt es sicher länger drin im Kopf!