Schlagwort-Archive: Merkpraxis

Wie Sie sich Formeln für chemische Reaktionen mit Hilfe von Bildern merken können…

Hier ein Leserbrief, wie man sich Formeln für chemische Reaktionen merken kann:

Hallo liebes denkreich-Team,

ich versuche seit einiger Zeit mir chemische Reaktionsgleichungen zu lernen. Ich versuche es bisher mit zwei großen „Türmen“, der vordere steht für die Edukte (Also die Ausgangsstoffe) und der hintere steht für die Produkte. Verbunden wird das ganze durch „Brücken“ (in wirklichkeit dann der Reaktionspfeil auf dem manchmal angeben für äußere Reaktionsgleichungen sind, z.B. pH-Wert).

Ich hatte vor, die einzelnen Elemente, die an den Reaktionen beteiligt sind, als Symbol zu gestalten, z.B. ein Stück Kohle für Kohlenstoff, eine Gasmaske für Stickstoff etc.

Ich weiß allerdings nicht, ob das nicht etwas zu viel ist, da die einzelnen Stoffe ja auch noch Indizes enthalten, z.B.

P4O10 + 6 H2O  –> 4 H3PO4

Ich bin mir daher nicht sicher ob es noch eine geschicktere Variante gibt, auf die ich bisher nicht gekommen bin. Ich danke ihnen schon mal im Voraus für ein offenes Ohr für die unbeschreiblich verwirrende Welt der Chemie…

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Gezeichnet in den USA – Oder: Merken Sie sich die Lösung für das Haus vom Nikolaus

Mathematisch gesehen haben Sie gute Chancen, das Haus vom Nikolaus richtig zu zeichnen: Wer in einer der unteren beiden Ecken beginnt, hat jeweils 44 verschiedene Lösungswege, das bekannte Kinderrätsel richtig zu lösen (und kann sich auf nur zehn Wegen verzetteln).

Falls Sie lieber auf Nummer sicher gehen wollen, brauchen Sie sich nur vorzustellen, dass das Rätsel „Made in the USA“ ist. Mit Hilfe des Aussehens der Buchstaben in der Abkürzung USA haben Sie immer eine zuverlässige Lösung des Rätsels im Kopf.

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8 Allergieausweise in 8 Minuten auswendig lernen (MedAT)

Die Universitäten in Österreich haben einen einheitlichen Aufnahmetest für Studierende entwickelt (MedAT). Eine Aufgabe besteht darin, sich die Fakten von 8 Allergieausweisen in 8 Minuten einzuprägen und diese 30 Minuten später anhand eines Multiple-Choice-Tests wiederzugeben. Dieser Artikel erklärt, wie eine solche Merkaufgabe fehlerfrei und schnell zu meistern ist.

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Umfangreiche Fachthemen lernen – Leserbrief

Lernen komplexer Themen ist ein begehrtes Thema. Deswegen noch ein interessanter Leserbrief dazu:

Sehr geehrter Herr Bien,

von Ihrem Buch „Einfach. Alles. Merken.“ bin ich wirklich begeistert. Ich beschäftige mich schon seit Jahren mit Merktechniken, allerdings wollte sich der Erfolg nicht so recht einstellen. Bei der Lektüre des Buches hat es so richtig KLICK gemacht und ich habe nun begonnen, wirklich ernsthaft mit den beschriebenen Merktechniken zu arbeiten. Vielen Dank dafür.

Es gibt aber etwas, dass ich noch nicht richtig verstanden haben. Wie verhält es sich mit den Routen, Räumen, etc. die ich mir ausgedacht habe, wenn ich damit ein komplexes Thema abdecken will. Angenommen ich möchte das komplette Faktenwissen „Ausbildung Industriekaufmann“ abspeichern. Wie schaffe ich mir am besten eine Struktur? Entsprechende Bücher durchlesen, Fakten stichwortartig rausschreiben, nach Thema strukturieren (ist in Fachbüchern i. d. R. ja kein Problem, da vorgegeben) und dann „irgendwo“ anhängen? Wie viele Routen, Räume, etc. muss ich denn vorher gelernt haben, damit ich genug „Platz“ habe. Belege ich eine Route nur einmal, oder (mit völlig unterschiedlichen Themen) mehrmals.

Da hakt es bei mir noch etwas in der praktischen Umsetzung. Können Sie mir einen Tipp geben?

Mit freundlichen Grüßen,
R.

Und hier die Antwort:

Hallo Herr R.

Ihre Frage wird sehr häufig diskutiert und die Antworten fallen unterschiedlich aus. Sie sollten sich fragen, ob Sie tatsächlich ein Wissensgebiet in einer einzigen Struktur speichern wollen. Das Gehirn tut dies eigentlich nicht. Ich empfehle immer, zusammengehörige Fakten in einer Raum oder auf einer Route abzuspeichern. Da bleibt allerdings die Frage, wo ein Schnitt gemacht werden sollte (bei den einzelnen Formeln oder der Formelsammlung).
Ihr Gehirn sollte kein Problem haben, Fakten unterschiedlichen Stellen mit verschiedenen Techniken abzulegen. Vermutlich ist es die äußere Ordnung (zum Beispiel ein Bücherregal oder ein Lexikon), die uns Techniken wie den „Gedächtnispalast“ so verführerisch aussehen lässt. Meine praktische Erfahrung hat fast immer gezeigt, dass es auch ohne so etwas geht (auch weil ein gut konstruierter Gedächtnispalast eine Menge Aufwand und Energie benötigt).
Aber solche Strukturen haben auch Vorteile: Man kann nämlich im Geiste durch sein Wissen spazieren und sich alles vor dem inneren Auge in Ruhe ansehen. Eine der Fragen, die Sie sich stellen sollten, wenn Sie etwas lernen: Wie muss ich mich später an das Wissen erinnern? Viel Wissen kann aus dem Kopf nach dem Schema von Frage und Antwort herausgeholt werden. Vorträge benötigen eine Route, damit Sie den Faden nicht verlieren. Für Wissensgebiete wie Studienfächer kann es auch eine Sammlung von Merktechniken sein (Eselsbrücken, Routen, Römische Räume usw.).
Experimentieren Sie einfach, welches Verfahren Ihnen am besten liegt. Wenn Sie bereits Erfahrung mit Merktechniken haben, dann versuchen Sie sich doch einmal an einem Gedächtnispalast. Sie werden merken, ob das ein Verfahren ist, dass Ihnen liegt.
Ich hoffe, Ihnen damit ein wenig weiter zu helfen!
Ulrich Bien

 

 

9,3 Prozent Chinesisch mit 5 Zeichen verstehen – Sprach-Statistik

Wie viel chinesische Schriftzeichen muss man lernen, um eine Zeitung aus Peking lesen zu können? Üblicherweise kursieren Zahlen zwischen 10.000 und 40.000 Zeichen, die ein Zeitungsleser im Kopf haben muss.

Dass es mit viel weniger gehen soll, ist in einem sehr interessanten und lesenswerten Artikel bei ChingChangChinese beschrieben: Fünf chinesische Zeichen repräsentieren bereits 9,3 Prozent der am häufigsten verwendeten Symbole, darunter die Zeichen für “eins”, “nein” und “sein” (vollständige Liste – gleich mit animierten Zeichen zum Selberschreiben).

Und wer wirklich wissen will, wie viel er lernen muss, der sollte einmal auf die Seiten von Patrick Hessel Zein schauen. Dort wird eine Statistik vonJun Da und Chih-Hao Tsai gezeigt:

Demnach hat man den weitesten Weg bereits nach rund 1.000 Zeichen erreicht (leider habe ich zu wenig Erfahrung, um das beurteilen zu können). Die ersten 3.000 Zeichen sind hier aufgelistet (leider nur als kleine Schriftzeichen mit etwas holprigen Beschreibungen auf Englisch). Für Statistik-Liebhaber: Die vollständigen Daten – auch im Excel-Format – erhalten Sie hier.

Glauben wir diesmal der Statistik, dann fällt das Lernen leichter!

Ergänzung: Hier noch eine Liste mit den 9933 häufigsten Zeichen.

 

Praktische Beispiele zum Thema Gedächtnistraining – und: Antworten gibt’s!

Täglich bekomme ich Leserbriefe! Vor ein paar Tagen hat eine Leserin eine spannende E-Mail geschrieben – aber leider keine richtige E-Mail-Adresse angegeben. Wir freuen uns über Fragen und schreiben garantiert eine Antwort – wenn im Moment auch mit einiger Verzögerung! Nur eine Bitte: Wenn Sie eine Antwort wollen, dann tragen Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein, sonst können wir nicht zurück schreiben.

Die E-Mail-Adressen werden von uns nicht zu Werbezwecken genutzt oder an Dritte weiter gegeben!

Und hier noch die Antwort zur Frage von Frau K. (ich hoffe, das sie es liest):

Hallo K.,

vielen Dank für Ihre E-Mail. Wir versuchen, unseren Blog (und die Bücher) so praxisorientiert wie möglich zu gestalten. Einsteiger in Sachen Merktechniken müssen natürlich erst die Grundlagen erlernen, um sich anschließend komplexen Themen widmen zu können (oder auch vielschichtige Merktechniken wie den Gedächtnispalast einzusetzen). Fortgeschrittene Anwender wissen häufig, wie Sie auch komplexe Themen lernen können…
Sollten Sie unter „praktisch“ umfangreiche Themen (ein ganzes Studium) verstehen, lässt sich das sicher nicht in einen einzelnen Blogtext verpacken. In meinen Büchern finden Sie am Ende immer auch Erklärungen, wie sich so etwas meistern lässt. Aber auch auf dem Blog sind immer wieder Beschreibungen dazu zu finden, z.B. dieser Leserbrief über das Lernen für’s Chemiestudium.
Schauen Sie auch ins Wiki unter Zielgruppen – auch dort gibt es Praxisbeispiele von Studierenden. Vollständig und umfassend werden diese Erklärungen aber nie sein (das ist letztendlich eine Frage, wie Sie Ihr Lernen organisieren und keine Frage von Merktechniken, die Sie dabei unterstützen und begleiten).
Sollten Sie unter „praktisch“ andere Fakten meinen, dann würde ich mich über Beispiele freuen…!
Und: Empfehlen Sie Ihrem Mitstudenten doch meinen Blog!
Ganz viele Grüße,
Ulrich Bien
 

Spielkarten und Stiche beim Skat behalten – Leserbrief

Hier ein Leserbrief zu einem häufig nachgefragten Thema: Wie lassen sich Karten beim Spiele und vor allem die Stiche beim Skat merken?!

Sehr geehrter Herr Bien,

mich interessiert die Methode u.a. für das Skatspielen, um mir bereits gespielte Karten zu merken. Das Problem: Die Stiche der einzelnen Spiele überlagern sich in meinem Gedächtnis, ich kann also nicht unterscheiden, welche Stiche nun zu dem aktuellen Spiel oder dem vorherigen gehören.

Eine denkbare Lösung wäre die „Zerstörtechnik(Link auf ein YouTube-Video, in dem Sie diese Technik lernen und erleben können). Problem jedoch: Die kurze Zeitspanne zwischen zwei Spielen reicht nicht, um 32 Karten zu löschen.

Eine weitere denkbare Lösung: Ablage auf Routen. Problem hierbei: Je nachdem, wie lange die einzelnen Spiele im Gedächtnis bleiben, benötige ich u.U. mehrere 100 Routen, um die Spiele der letzten Wochen „abzuspeichern“. Meine Phantasie reicht nicht, um mir eine derartige Anzahl von Routen auszudenken.

Haben Sie für dieses Problem einen Tip/Lösungsansatz?

Für Ihre Bemühungen bedanke ich mich im Voraus.

Und hier die Antwort:

Hallo Herr O,

mit Ihrer Vermutung, die Stiche mit Hilfe des „zerstörerischen Merkens“ einzuprägen, lagen Sie bereits richtig – diese „Attribution“ der Karten (in diesem Fall das Zerstören) lässt sich tatsächlich nicht einfach so auslöschen, sondern es braucht ein paar Tage, bis die Vorstellungen wieder halbwegs aus dem Kopf verschwunden sind. 
Der Trick hier besteht darin, das „Attribut“ zu variieren. Also einmal zerstören, danach einfärben, mit etwas behängen, verkleiden, einwickeln oder verpacken und so weiter. Sie währen einfach vor jeder neuen Runde eine neues Attribut aus, mit dem Sie die Bilder für die Karten dann belegen.
Aus meiner Erfahrung (es kommen viele Fragen zu diesem Thema) sind zwanzig bis dreißig Runden mit dieser Methode machbar. Dann sind die Bilder im Kopf so überladen, dass es wiederum unübersichtlich wird.
Probieren Sie aus, wie viele Runden Sie mit dieser Methode durchhalten. Ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei.
Ulrich Bien
 

Komplizierte Zahlen mit Hilfe des Majorsystems einprägen – Leserbrief

Hier noch ein Leserbrief (eigentlich eine Leser-E-Mail) zum Thema „Zahlen einprägen mit Hilfe des Majorsystems„. Diesmal ein Thema für fortgeschrittene Anwender, die sich spezielle Zahlen einprägen müssen:

Die Merktechniken bezüglich der Zahlen sind hervorragend in der Praxis umsetzbar, so dass schnell eine Matrix über zu erlernenden Stoff im Gedächtnis ist. Ich bin erstaunt, wie einfach und ohne hohen Energieaufwand derartige Leistungen im Gehirn schlummern. Allerdings stehe ich vor einem Problem, bei dem Sie mir vielleicht weiterhelfen könnten. Ich muss Zahlen mit Kommazeichen erlernen. 

  • 0,15
  • 0,0015
  • 5,53
  • 4,89
  • usw.

Mit welcher Lerntechnik kann ich Zahlen mit Komma einfach auswendig lernen. Das Problem bei mir sind die Nullen und die Kommazeichen. Wie setze ich diese Zeichen (null und Komme) bildhaft um?

Und hier die Antwort:

Hallo Frau B,

Ihre Frage möchte ich zunächst etwas vage beantworten: Sie sollten sich eine Technik überlegen, mit der Sie Nullen und Kommas in die Ziffernfolgen am besten einfügen können.
Vermutlich merken Sie Zahlen bereits mit dem Majorsystem. So sollten Sie auch Nullen entsprechend übersetzen (0 = See / 00 = Sosse / 000 = Sozius)
Das Merken von Zahlen hinter dem Komma kann zum Beispiel über die – ebenfalls im Buch erwähnte – Attribution geschehen: Die letzen beiden Ziffern (wie bei Preisen) werden immer in einen zweistelligen Begriff verwandelt, der im Bild entsprechend „markiert“ wird (bei 3,12 Euro stelle ich mir eine „Oma“ mit einem winzigen (Attribut für den Cent-Betrag) „Hund“ vor. Bei Preisen mache ich es mir noch einfacher, indem ich Preise, die auf 99 Cent enden, immer um das gleiche Bild ergänze (das nichts mit der 99 oder mit 99 Cent zu tun hat).
Bei längeren Zahlenfolgen oder verschiedener Anzahl von Stellen hinter dem Komma, sollten Sie in Ihr Merkbild einfach an die entsprechende Stelle ein Bild einfügen, das für ein Komma stehen kann: Die oben erwähnte 0,0015 kann man sich merken, indem man sich einen „See“ vorstellt, der mit einer knallroten Schranke abgesperrt ist (Hinweis auf das Komma), weil er gerade mit „Sosse“ aufgefüllt wird, die aus dem „Tal“ hinunterfliesst. Dabei können Sie auch mit unterschiedlichen Bildern als Merkhilfe arbeiten (so wird es durch dauernde Wiederholung nicht langweilig und mühevoll für den Kopf).
Ich hoffe, die schnelle Antwort hilft Ihnen weiter.
Ulrich Bien
 

Termine, Daten und einen ganzen Jahreskalender merken – Leserbrief

Hier ein Leserbrief zu einem eher speziellen Thema – dem Merken von ganzen Kalendern (was durchaus möglich ist):

Hallo Herr Bien,

seit einigen Tagen stöbere ich begeistert auf Ihrer Homepage www.denkreich.com und schaue mir die Videos auf YouTube an. Ebenso habe ich mir die Inhaltsbeschreibungen und Rezensionen zu Ihren verschiedentlichen Veröffentlichungen angesehen.

Besonders interessiert bin ich im Moment am Erlernen des Kalenderrechnens. Hierzu habe ich zwei Methoden auf Wikipedia gefunden (Doomsday, Wochentagrechnen). Auch ist in einem Ihrer Bücher (Einfach.Alles.Merken.) von Lernen eines „ewigen Terminkalenders“ die Rede.
Meine Fragen sind nun: In welcher Ihrer Veröffentlichungen wird das Kalenderrechnen behandelt? Ist dies nur in Einfach.Alles.Merken. oder auch in einem Ihrer Hörbücher enthalten? Da ich zu den Berufspendlern gehöre und viel Zeit auf der Strasse verbringe, bin ich eher an einem Hörbuch zu dem Thema interessiert.
Und hier die Antwort:
Hallo Frau B.

freut mich, dass Ihnen der Blog gefällt! Zu Ihrer Frage: Mit der Doomsday-Methode lässt sich nur der Wochentag zu einem bestimmten Datum ermitteln. Mit dem Merken eines Kalenders hat das nur wenig zu tun. Mein Verfahren zum Einprägen eines Jahreskalenders ist nur in Einfach. Alles. Merken. beschrieben. Der Vorgehensweise sind darin nur drei oder vier Seiten gewidmet.
Hier eine kurze Beschreibung: Das Verfahren ist eigentlich recht einfach, weil Sie sich nur die Tage im Jahr einprägen müssen, an denen Sie sich etwas merken wollen (eigentlich belegen Sie umgekehrt das Ereignis mit dem entsprechenden Datum, können sich aber sowohl über das Datum als auch über den Termin wieder erinnern).
Das Prinzip dahinter ist, dass Sie sich jedes Datum nicht als komplexe Zahlenkombination (13.11. oder 7.4.) merken, sondern als einfache Zahl (Tag im Jahr von 1 bis 365) und diese dann als Majorbegriff mit dem Ereignis verknüpfen.
So ist der 13.11. der 318. Tag, was den Begriff „Motiv“ ergibt, den Sie nun noch mit einem Ereignis verbinden müssen. An dem Tag wurde zum Beispiel im Jahr 1990 die erste Webseite veröffentlicht, auf der „kein Motiv“ zu sehen war (sie bestand nur aus Text). Damit haben Sie sich dieses Datum zuverlässig eingeprägt. Die „90“ können Sie sich als „Bus“ im Bild zusätzlich vorstellen, weil die darauf gezeigten Zahlen ein „Bus“-Fahrplan waren (zumindest in Ihrer Vorstellung, um sich diese Zahl merken zu können).
Um schnell vom Datum auf die Tageszahl zu kommen, brauchen Sie sich nur 11 Stützstellen einprägen. Eine davon ist der 31. Oktober als 305. Tag mit dem Merkbild „Meißel“. Von dort müssen Sie nur 13 Tage addieren, um zum 13.11. (318. Tag) zu gelangen.
Ich hoffe, damit haben Sie einen raschen Einstieg in die Technik erhalten.
Viele Grüße,
Ulrich Bien