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Wissen Sie es: Wie heißen Schauspieler im Film?

Klar, Sie wissen, dass Brad Pitt in Fight Club und Angelina Jolie in Tomb Raider mitspielen. Aber kennen Sie auch die Namen der Figuren in den Filmen? Das Gehirn merkt sich scheinbar problemlos, welches Gesicht in welchem Streifen auftaucht, aber die Rollen-Namen bleiben irgendwie nicht im Kopf hängen. Aber es gibt eine einfache Lösung, wie auch solche Zweit-Namen problemlos im Gehirn haften…

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Musikstücke und Noten auswendig lernen – Leserbrief

Hier ein Leserbrief zum oft gefragten Thema „Musik und Noten auswendig im Kopf behalten“: 

Hallo Herr Bien,

habe gerade Ihr ausgezeichnetes Buch „Einfach. Alles. Merken.“ gelesen.

Da ich Musikerin bin, muss ich ganze Musikstücke auswendig spielen.

Gibt es hier eine Technik sich die Stücke leichter zu merken? Können Sie mir evtl. ein Beispiel geben?

Vielen Dank,

K.

Und hier die Antwort:

Hallo Frau K,

die Frage bekomme ich häufig gestellt. Ja, Sie können Musikstücke vielleicht einfacher und schneller merken als bisher, aber gerade dabei kommt es darauf an, wie Sie die Stück üben und selbst wahrnehmen. Manche Musiker zerlegen ein Stück in einzelne Melodieteile (Komponisten variieren gerne ähnliche Motive oder Sequenzen).

Andere Musiker schauen sich die Anordnung der Harmonien in einem Stück an: Ein Großteil der Populärmusik basiert auf einfachen Harmonie- oder Akkordfolgen, die sich einfach merken lassen (und die Melodietöne sind ein Teil davon). Die meisten Hits dürften auf der Folge C, F, G oder C, Am, F, G beruhen – auch Mozart hat sich dieser Konstruktionen bedient.

Mit diesen beiden Ansätzen haben Sie ein gutes Gerüst, in das sich die Feinheiten der Stück hineindenken lassen.

Einen weiteren Tipp, den ich aus eigener Erfahrung geben kann: Warten Sie nicht zu lange mit dem Spielen eines Stücks aus dem Kopf. Wir haben beobachtet, dass es Musiker gibt, die zwar die Noten nahezu auswendig kennen, aber ohne das Blatt vor der Nase ein Stück nicht spielen können. Der psychologische Aspekt (Sicherheit durch Sichtbarkeit) kann schnell zum Hindernis werden – dass sich der Kopf komplett weigert, ohne die Anwesenheit der gedruckten Fassung das Stück spielen zu können.

Hoffentlich konnte ich Ihnen mit dieser schnellen Antwort ein wenig helfen!

Ulrich Bien

post scriptum:

Vielen Dank, Herr Bien, für die rasche Antwort! Noch eine Frage, wenn ich mir Teile von Stücken merke, sollte ich das mit der Raummethode lernen? Oder haben Sie da einen anderen Tipp?

post post scriptum:

Hallo Frau K,

wie bereits geschrieben: Das hängt ganz davon ab, wie Sie sich Noten vorstellen. Wenn Sie die Folgen als Buchstaben im Kopf haben, können Sie Routen daraus bilden – das würde ich eher empfehlen als den Römischen Raum!

Ganz viele Grüße,

Ulrich Bien

 

Kennen Sie die Zahl der Saiten verschiedener Instrumente…?

Hier ein paar Merkhilfen, für die Anzahl der Saiten der folgenden Instrumente:

Eine Laute ist lauter als man Finger an der Hand hat (11 Saiten). Ein Banjo ist leiser, hat also eine Saite weniger, als man Finger an der Hand hat (also neun).Mandoline und Ukulele haben so viele Saiten, wie die Wörter Vokale (nämlich vier) – und bei der Mandoline sind es Doppelsaiten (also zwei mal vier), weil in Mandoline wie ein „L“ für „laut“ steckt. Gitarre und Geige haben eine Saite weniger, als sie Buchstaben haben (Das „G“ sieht dem Kopf einer Geige ähnlich und zählt deswegen nicht als Saite). Und zuletzt hat ein Bass so viele Saiten wie er Buchstaben hat (meistens haben Bassgitarren vier Saiten – manchmal jedoch auch sechs).

 

Ähnliche Begriffe einprägen: Synkope, Synapse, Synode und Synopse

Was bedeuten folgende Begriffe und wie lassen sich diese leicht merken und unterscheiden?

  • Synkope – Rhytmusverschiebung gegenüber dem regelmäßigen Takt in der Musik.
  • Synkope – kurze Bewußtlosigkeit (Medizin).
  • Synapse – Kontaktstelle von Nervenzellen.
  • Synode – Versammlung kirchlicher Repräsentanten (auch Konzil genannt).
  • Synopse – knappe Zusammenfassung oder Vergleich in der Literatur.

Der Begriff Synkope erinnert an „Kuppe“: Zwerge schieben ein Klavier bergauf und oben auf der Kuppe kippt das Klavier und verschiebt sich quasi von selbst gegen den Takt des Lieds, das die Zwerge gesungen haben. Die medizinische Synkope erinnert an eine Sünde im Kopf – was gut zu einem kurzzeitigen Blackout führt.

Synapse klingt wie „Ast“ und „Nabel“, also eine sensible Verbindung (Nerven) von Mutter und Kind (Nabel).

Die Synode klingt wie „öde“, also stellt man sich am besten eine Gruppe von Bischöfen vor, die gelangweilt um einen Tisch herum sitzen.

Und zuletzt die Synopse erinnert an „hopsen“, also so lange auf einem Thema herumspringen, bis Sie es zu einer kurzen Zusammenfassung eingestampft haben.

 

Wer ist der Erfinder der Zwölftonmusik – Dodekaphonie

Stellen Sie sich einfach folgendes Bild vor:

„Ein Unhold singt besonders schön von einem Berg hinunter.“ – Damit haben Sie den Namen von Arnold Schönberg bereits mit Hilfe eines Bildes in Ihrem Kopf abgespeichert. Übrigens: Denken Sie nicht an einen „schönen Berg„, sonst enden Sie vielleicht in der falschen Erinnerung „Schöneberg„.

Sie brauchen Sie den Berg nur noch als einen Berg in Österreich vorstellen, dann haben Sie die Nationalität des Komponisten auch noch mit gemerkt.

Und wissen Sie, wie der Fachbegriff für Zwölftonmusik heißt? Die „Dodekaphonie“ können Sie sich zusätzlich mit folgendem Spruch merken: „AmDOnnerstag kriegt der DEpp was auf die KAppe, dass sich das Klingeln TelePHONs wie Zwölftonmusik anhört.“

 

Was ist eine Lyra?

Hinter dem Begriff Lyra verbergen sich ganz unterschiedliche Dinge. Hier eine Auswahl, was eine Lyra alles bedeuten und sein kann:

Immerhin fünf Erklärungen für einen einzigen Begriff. Und wie merken? Fünf Begriffe lassen sich einfach in einem Bild unterbringen. Dabei ist die Frage, was der Anker (erster Erinnerungspunkt) für das Bild ist? Hier ein Vorschlag:

„Auf einer Straßenbahn steht eine riesige Leier, die von einem Griechen gezupft und gestrichen wird (und der dabei ganz verträumt in die Sterne schaut) und dabei klingt die Lyra wie ein Glockenspiel, dass eine Kapelle neben der Straßenbahn sofort in Marschgeschwindigkeit verfällt.“

Ganz nebenbei: Das Sternbild der Lyra (Leier) besteht aus fünf Sternen (entspricht der Zahl der Bedeutungen oben) und sieht aus wie ein schiefes Quadrat (weil es von der Straßenbahn gerammt wurde) mit einem Stern, der etwas versetzt an der Ecke oben rechts angesetzt ist. Und dieser (Haupt)Stern heißt „Wega„, weil die Straßenbahn das Sternbild auf dem „Weg“ angefahren hat – alles ganz einfach, oder…?