Schlagwort-Archive: Schule

Das kleine Einmaleins auswendig lernen! Eine verbindende Übung…

Da müssen wir durch! Obwohl Auswendig-Büffeln sicher nicht das optimale Verfahren ist, um Mathe zu lernen: In der Grundschule wird von den Kindern verlangt, das kleine Einmaleins blitzschnell aufsagen zu können. Da bleibt (leider) keine Zeit zum Kopfrechnen. In diesem Artikel möchte ich eine Methode zeigen, wie sich das Einmaleins mit Hilfe des Majorsystems und dem Verknüpfen von Bildern umkompliziert auswendig lernen lässt.

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Immer langsam! Oder: Sind Sie zu alt zum Lernen?

Kinder haben keine Mühe, sich etwas zu merken. Sie lernen schneller, während Erwachsene oder gar Senioren so gut wie nichts mehr im Kopf behalten. Oder? Stimmt es tatsächlich, dass Erwachsene schlechter lernen als Kinder und Jugendliche?

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Eselsbrücken selber bauen! Oder: Die Kunst geistiger Kreativität

Fraglos erleichtern Eselsbrücken das Merken von Fakten. Bei Google & Co. wird viel nach Stichwörtern wie Merkspruch, Eselsbrücke und Merkhilfe gesucht. Die wahre Kunst besteht aber eigentlich darin, eigene Brücken zu bauen, denn im Internet gibt es nicht unbedingt für alle Fakten-Fälle eine Brücke…

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Der Bäcker schreibt die beste App

Es ist ein bisschen wie im Mittelalter als Mönche die einzigen waren, die lesen und schreiben konnten: In der digitalen Welt herrschen heute noch diejenigen, die mit den Medien umgehen können. Währenddessen wird – und darüber habe ich bereits geschrieben – in der Schule immer noch der Umgang mit dem Füller gelehrt. Das sollte sich ändern!

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Steinzeit-Schule: Zweite Klasse, Füller!

Kinder lernen ab der zweiten Klasse mit so genannten Füllern (Füllfederhaltern) zu schreiben. Aber warum? Schließlich stammt die Feder mit angebautem Tintentank (so eine grobe Beschreibung dieses Geräts) aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Und richtig altmodisch wird es, wenn klar wird, dass der Füller ein direkter Nachfahre der Schreibfeder ist. Und die gab es schon im vierten Jahrhundert n. Chr. (und war damals neben den bloßen Fingern und dem Pinsel die einzige Möglichkeit, Farbe auf das Papier zu bringen).

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Was haben Shopping und Lernen gemeinsam? die Psychologie des Supermarkts lässt sich auf die Schule übertragen…

Warum liegt das Obst immer direkt am Eingang? Der Supermarkt ist vollgestopft mit Psychologie. Kaum ein anderer Ort ist wissenschaftlich so gut durchleuchtet und analysiert. Und diese Erkenntnisse lassen sich (teilweise) hervorragend auf Lernen und Arbeiten übertragen, schließlich geht es im Laden und am Schreibtisch um die selbe Sache: Motivation.

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Das größte Problem der Schule: Lehrer lehren lernen nicht

„Schüler sind Zwangsabnehmer“, schreibt das Zitat aus der Sendung Scheibenwischer die Schule ab. Das Problem ist länger bekannt: „Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir.“ Dieser Satz vom römischen Gelehrten Seneca ist (leider) falsch übersetzt: „Nicht für das Leben lernen wir, sondern für die Schule“ (Non vitae, sed scholae discimus). Vermutlich war Senecas Ausspruch trotzdem so gemeint, wie wir ihn heute verstehen.

Politiker sind durch die PISA-Studie (und vor allem durch kritische Berichte der Medien) aufgeschreckt und fürchten mehr um Wählerstimmen als um die Bildung nachwachsender Generationen. Sie schicken Lehrer hordenweise zu Fortbildungen und führen in panischer Rekordgeschwindigkeit das Zentralabitur ein. Aber Schule ist immer noch Schule. Der bittere Geschmack bleibt, denn statt die Methoden zu betrachten, mit denen Schüler (immer noch nicht) arbeiten, wird schlicht die Menge gemessen, die ihnen zu verdauen vorgesetzt wird.

Mnemotechnik würde Schule müheloser machen

Es ginge anders: Mit Merktechniken würde die Schule leichter und müheloser werden. Das tägliche Lernen ließe sich verkürzen. Oder es würde sich mehr Wissen mit weniger Anstrengung im Kopf anhäufen. Außerdem fehlen beim Lernen mit Merktechniken negative Etiketten, die am stinkigen Pauken kleben. Lernen kann Spaß machen! Dafür muss doch eine Lücke im Stundenplan zu finden sein?  Das ist vergleichbar mit jemanden, der versucht, aus einem Fels mit der Hand eine Figur zu meißeln und gar nicht auf die Idee kommt, sich ein Werkzeug zuzulegen.

Voller (Lehr-)Plan, nichts dahinter

Stattdessen leiden Schüler unter 50 und mehr Arbeitsstunden pro Woche. Lehrer schütten ihre Schützlinge konsequent mit abschreckend langweiligem Lernstoff zu (damit sie keine Zeit haben, auf dumme Gedanken zu kommen). Die letzten Zentimeter von Schulbuchseite zum Gehirn müssen die Schüler alleine schaffen. Sie bleiben häufig ratlos auf dem Hosenboden sitzen, wenn sie Namen von Einzellern, Länder und Hauptstädte auf entfernten Kontinenten und das gefürchtete Latein lernen sollen. Wenn es darum geht, wie gelernt wird, hängt der pädagogische Wissensstand an Methoden fest wie der scheinbar hoch-modernen Lernkartei. Aber die ist eine Erfindung aus den 70er Jahren. Schlimmer noch, denn das Prinzip der alten Schachtel ist Büffeln per Dauerwiederholung – nur geschickt verpackt in einen bunten Karteikasten für teure 14,99 Euro. Moderneren Rat kann der Lehrapparat oft nicht erteilen. Aber wer hört schon auf Lehrer?

Kunterbunter Schaukampf: Mit Technik gegen die Unwissenheit vorgehen

Warum wird das Lernen in der Schule nicht gelehrt? Angeblich sind die Lehrpläne planlos überfüllt. Lehrern fehle die Zeit. Stattdessen wird das Problem mit Geld statt mit Methode gelöst: In Klassenräumen werden Tafeln gegen Videobeamer ausgetauscht, jedem Schüler sein Laptop spendiert und der Schulhof um ein pädagogisch wertvolles Diskussionsforum erweitert. Das sieht gut aus! Mehr nicht!

Vielleicht ist es gerade die Schwäche von Merktechniken, dass sie nicht bunt und leuchtend in den Klassenräumen herumstehen und dass sie keine Unmengen von Geld verschlingen. Was unter Anwendern von Mnemotechnik schon lange bekannt ist, in das hat die Schule noch keinen einzigen Gedanken investiert:

Wenn Sie das Telefonbuch von Hamburg auswendig lernen wollen, werden Sie das mit konventionellem Lernen vermutlich gar nicht schaffen, oder es wird extrem frustrierend sein oder Sie werden verdammt lange dafür brauchen. Mit Hilfe von Mnemotechniken wird so etwas überhaupt denkbar. Und: Je mehr Sie sich merken wollen, desto besser muss die von Ihnen benutzte Technik sein. Der Merkmeister kennt die Grenzen des Gehirns und er arbeitet bei so einer Aufgabe an seiner Technik – ähnliches gilt übrigens auch für Hochleistungssportler. Während die Biologie Grenzen hat, schafft das gezielte Training und die richtige Technik den Raum für neue Rekorde.

Der Lehrer denkt kaum über den ersten Schritt nach und erklärt den Schülern am Anfang nicht einmal, wie er zu lernen hat. Schade!

 

Drei neue Bücher über Lernen, Kreativität und Konzentration

Leichter lernen, Konzentration und Kreativität verbessern und Motivation steigern – das sind die am häufigsten nachgefragten Themen in Gedächtnistrainings. Und genau darüber sind nun im tausendschlau Verlag drei kleine Ratgeber erschienen:

  

  • Leicht lernen ist eine kompakte Zusammenfassung aller wichtigen Merktechniken. Vom einfachen Verbildern von Fakten (Eselsbrücken bauen) bis zur komplexen Routenmethode werden die Mnemotechniken allesamt praktisch beschrieben und können sofort eingesetzt werden.
  • Kopf Kick bringt das Gehirn auf andere Gedanken. Kreativität kann tatsächlich erlernt werden! Und denken Sie mal darüber nach: Jede geniale Idee schlummert irgendwo in den Tiefen des Gehirns. Sie fällt nicht einfach so vom Himmel. Die Frage ist nur, wie man sie dort heraus holt. Das Buch enthält zahlreiche praktische Tipps und Übungen, wie auch Sie auf andere, bessere Gedanken kommen können.
  • Fokus Pokus ist der Schlüssel zu effektivem Arbeiten und leichtem Lernen. Denn wer sich konzentrieren kann, der ist in der Lage, wirklich schwierige Aufgaben mühelos zu bewältigen. Es gilt die Faustformel: Wer unkonzentriert arbeitet, der braucht 50% mehr Zeit und macht 50% mehr Fehler. Also: Nicht mehr ablenken lassen! Mit einfachen Rezepten lernen Sie, sich richtig lange auf die wichtigen Dinge zu fokussieren.

Viel Spaß beim Lesen!

Ulrich Bien ist Gedächtnistrainer und bereits Autor zahlreicher Bücher über dieses Thema.

Quelle: tausendschlau Verlag

 

Fremdsprache in der Fremdsprache – Liste mit nicht-englischen Wörtern

Immer mehr englische Wörter bevölkern unsere Sprache. Aber auch im Englischen gibt es eine Menge Wörter aus anderen Teilen der Welt. Angst und Kindergarten sind wohl die bekanntesten deutschen Begriffe, die jedem Engländer und Amerikaner bekannt sind. Aber die Zahl der fremden Wörter, die im Englischen benutzt werden, ist viel länger.

Der Design-Blog this isn’t happiness hat eine Liste mit fremdsprachlichen-englischen Begriffen veröffentlicht, die nicht nur die Sprach-Gewandtheit im Englischen bereichert, sondern gleichzeitig einen kleinen Einblick in zahlreiche andere Sprache bietet.

So stehen Kummerspeck und fremdschämen überraschender-weise im Repertoire sprachwendiger Briten und Amerikaner. Aber auch Wörter aus dem Innuit, dem Schwedischen oder dem Indonesischen sind auf der Liste zu finden. Kennen Sie Menkolek oder Faamiti? Wenn nicht, sollten Sie unbedingt einen Blick riskieren! Einfach hygge

Quelle: this isn’t happiness

 

„Keiner quält sich gerne. Aber von Lernenden wird das immer noch verlangt…“

Sophia von Lovelybooks hat eine Rezension über „Einfach. Alles. Merken.“ von Ulrich Bien geschrieben und volle Punktzahl (fünf Sterne) vergeben.

Die Zusammenfassung kann nicht besser sein: „Schnell stellen sich Fortschritte ein und der Autor schafft es auf einzigartige Weise, die Merktechniken interessant und spannend zu vermitteln. An keiner Stelle des Textes entsteht Langeweile.“ 

Hier können Sie den kompletten Artikel lesen!

Quelle: LovelyBooks