Schlagwort-Archive: Spiele

Deck of 52 – Die App zum Merken eines kompletten Poker-Sets

Ein Set von 52 Poker-Karten so schnell wie möglich im Kopf behalten ist eine der wichtigsten Disziplinen bei Merk-Meisterschaften. Außerdem ist es geniales Gehirnjogging und eine tolle Möglichkeit, zum Beispiel neue Loci-Routen zu testen. Mit der App Deck of 52 (52Cards) kann man nun auf das Mitnehmen von Karten verzichten…

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Zahlen Merken rückwärts – kreative Übung für Nummern und einen besseren Wortschatz

Das Majorsystem zum zuverlässigen Merken von Zahlen braucht etwas Übung. Ich möchte Ihnen in diesem Artikel eine einfache Methode erklären, wie Sie diese Mnemotechnik praktisch überall trainieren können.

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Reihenfolge eines Kartenspiels merken – Praxisbeispiel

Beschreibungen, wie man sich die Reihenfolge eines Pokerspiels mit 52 Karten einprägt, gibt es viele (unter anderem hier). In diesem Artikel soll gezeigt werden, was konkret jemand sich vorstellt, der sich eine so lange Reihenfolge von Karten merkt. Denn genau das fehlt bei den meisten Beschreibungen (dagegen wird die Technik in jedem Fall ausführlich erläutert). Schauen wir also einmal ins Gehirn eines Mnemotechnikers, der sich schnell und pragmatisch 52 Fakten in Reihenfolge merkt…

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Bester Schachzug aller Zeiten? Gibt es so etwas überhaupt?

Im Königsspiel entscheidet vor allem die Strategie – ein kompliziertes Zusammenspiel verschiedener Züge, Figuren und natürlich auch das Vorgehen des Gegners, dem das eigene Spiel geschickt angepasst werden muss. So scheint es keinen einzelnen, genialen Zug zu geben, oder doch?

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Was steckt alles in Ihrem Namen? Kreativität und Wortschatz mit Anagrammen trainieren

Verdrehen Sie die Buchstaben in Wörtern, um neue, sinnvolle Begriffe zu bilden. So wird das Gras zum Sarg und der Bundestag zur Angstbude. Aber haben Sie schon einmal selbst probiert, zum Beispiel aus Ihrem Namen ein Anagramm zu bilden? 

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Was merken?! Bäume und ihre Blätter erkennen – Allgemeinbildung schnell und richtig verbessern

Johann Wolfgang von Goethe gilt als einer der intelligentesten Menschen aller Zeiten. Gleichzeitig hatte der Dichter und Denker den größten aktiven Wortschatz überhaupt. Tatsächlich ist das ein klares Anzeichen für eine gute Allgemeinbildung.

Nehmen Sie die Botanik als Beispiel: Laien bezeichnen alles als Baum, Busch oder Blume. Unterschiede mögen zwar sichtbar sein, aber wer eine Buche nicht erkennt, kann diese auch nicht als Buche bezeichnen (sondern bleibt am schlichten Baum hängen). Verbessern Sie Ihre Allgemeinbildung, indem Sie die kleinen und großen Unterschiede von Bäumen und Blättern kennen und benennen lernen.

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Zahl genial! Das Würfelspiel für besseres Kopfrechnen – oder: spielerisch gut in Mathe

Nach dem Würfelspiel zum Merken von Zahlen ist nun mein neues Spiel für besseres Kopfrechnen erschienen. Zahl genial! ist ein flottes Rechenspiel, dass sowohl das logische Denken als auch die Grundrechenarten trainiert und so das Gehirn in Schwung bringt. Die größte Herausforderung war, Aufgaben für alle Altersgruppen anzubieten und ein abwechslungsreiches Spiel auszutüfteln, das auch nach längerem Spielen interessant und anspruchsvoll für den Kopf bleibt.

Herausgekommen ist ein Würfelspiel, das alleine und mit mehreren Personen gespielt werden kann. Insgesamt stehen vier Spielpläne und noch mehr Varianten zum Rechnen und Knobeln zur Verfügung – und somit größtmögliche Abwechslung. Dabei müssen die Spieler in der jeder Runde eine von zehn Rechenaufgaben lösen. Aber Achtung: Werden die gewürfelten Ziffern an der falschen Stelle eingesetzt, kann das Ergebnis stark von der Lösung abweichen.

Das Spiel ist für Schüler gut geeignet, die das Kopfrechnen erlernen und trainieren wollen. Genauso können Erwachsene schwierige Aufgaben lösen und damit ihren Kopf auf Trab halten. Zahl genial! bringt die Gehirnzellen in Schwung und hat dabei einen praktischen Nebeneffekt: Sie werden schneller und besser rechnen können!

Quelle: tausendschlau Verlag / Amazon

 

Spielkarten und Stiche beim Skat behalten – Leserbrief

Hier ein Leserbrief zu einem häufig nachgefragten Thema: Wie lassen sich Karten beim Spiele und vor allem die Stiche beim Skat merken?!

Sehr geehrter Herr Bien,

mich interessiert die Methode u.a. für das Skatspielen, um mir bereits gespielte Karten zu merken. Das Problem: Die Stiche der einzelnen Spiele überlagern sich in meinem Gedächtnis, ich kann also nicht unterscheiden, welche Stiche nun zu dem aktuellen Spiel oder dem vorherigen gehören.

Eine denkbare Lösung wäre die „Zerstörtechnik(Link auf ein YouTube-Video, in dem Sie diese Technik lernen und erleben können). Problem jedoch: Die kurze Zeitspanne zwischen zwei Spielen reicht nicht, um 32 Karten zu löschen.

Eine weitere denkbare Lösung: Ablage auf Routen. Problem hierbei: Je nachdem, wie lange die einzelnen Spiele im Gedächtnis bleiben, benötige ich u.U. mehrere 100 Routen, um die Spiele der letzten Wochen „abzuspeichern“. Meine Phantasie reicht nicht, um mir eine derartige Anzahl von Routen auszudenken.

Haben Sie für dieses Problem einen Tip/Lösungsansatz?

Für Ihre Bemühungen bedanke ich mich im Voraus.

Und hier die Antwort:

Hallo Herr O,

mit Ihrer Vermutung, die Stiche mit Hilfe des „zerstörerischen Merkens“ einzuprägen, lagen Sie bereits richtig – diese „Attribution“ der Karten (in diesem Fall das Zerstören) lässt sich tatsächlich nicht einfach so auslöschen, sondern es braucht ein paar Tage, bis die Vorstellungen wieder halbwegs aus dem Kopf verschwunden sind. 
Der Trick hier besteht darin, das „Attribut“ zu variieren. Also einmal zerstören, danach einfärben, mit etwas behängen, verkleiden, einwickeln oder verpacken und so weiter. Sie währen einfach vor jeder neuen Runde eine neues Attribut aus, mit dem Sie die Bilder für die Karten dann belegen.
Aus meiner Erfahrung (es kommen viele Fragen zu diesem Thema) sind zwanzig bis dreißig Runden mit dieser Methode machbar. Dann sind die Bilder im Kopf so überladen, dass es wiederum unübersichtlich wird.
Probieren Sie aus, wie viele Runden Sie mit dieser Methode durchhalten. Ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei.
Ulrich Bien
 

Das Majorsystem spielerisch erlernen und Zahlen einfacher behalten – TIPP

Das so genannte Majorsystem ist eine der genialsten Merktechniken überhaupt! Dabei werden Ziffern in Buchstaben verwandelt, aus denen anschließend Wörter gebildet werden. So können auch längere Zahlenfolgen einfach in Form von Bildern behalten werden. Beschreibungen, wie das System genau funktioniert, finden Sie hier in diesem Blog.

Immer wieder werde ich gefragt, wie die Teilnehmer in den Gedächtnistrainings diese Technik erlernen. Das von mir entwickelte Würfelspiel „Zahlen merken – Wortschatz stärken“ ist eine Möglichkeit, das Majorsystem spielerisch zu lernen – ganz für sich alleine, oder auch gemeinsam in der Familie und zusammen mit Freunden.

Mit diesem Würfelspiel erlernen Sie mit wenig Mühe und viel Spaß das Majorsystem und seine Anwendung, so dass Sie beim Lernen Zahlen und Ziffern leicht in gut merkbare Bilder verwandeln können. Probieren Sie es aus! Sie werden begeistert sein, mit wie wenig Aufwand auch Ihr Gehirn sich selbst längere Zahlen einprägen und für immer behalten kann.

Personen: 1 bis 6 Spieler
Alter: Ab 8 Jahren
Dauer: 10 Minuten (pro Runde) und länger

Hinweis für Eltern: Gerade Mütter und Väter fragen immer wieder, wie Kindern das Majorsystem am besten beigebracht werden kann. Das Majorsystem eignet sich für Kinder, wenn sie sicher mit Schrift und Sprache umgehen können. Bevor ein Kind keinen routinierten Zugriff auf den eigenen Wortschatz hat, sollten Sie mit dieser Merktechnik nicht beginnen. Damit ist das System geeignet für Kinder ab 8 Jahren.

Toller Nebeneffekt: Wie der Titel bereits verrät steigert das Majorsystem nicht nur die Merkfähigkeit von Zahlen, sondern stärkt vor allem Kinder im Umgang mit dem eigenen Wortschatz. Ein ideals Spiel, um zusätzlich Kreativität und Vorstellungskraft junger Menschen zu fördern.

Quelle: tausendschlau Verlag / Amazon

 

Spiele als Gehirnjogging… – Logik-Rätsel als geistige Wachmacher

Wer seinen Kopf fit halten möchte, der muss nicht immer zu Sudoku greifen! Viele neue Spiele machen nicht nur Spaß, sondern fördern auch die Leistungsfähigkeit des Kopfes in unterschiedlichen Bereichen. In diesem Artikel möchte ich zwei Spiele vorstellen, die logisches Denken fördern und gleichzeitig hervorragendes Gehirnjogging sind (also die grauen Zellen aktivieren).

Durchblick von Cocktail Games (14,95 Euro) für bis zu vier Spieler ist ein gut gemachtes Rätselspiel, bei dem transparente Karten durch geschicktes Kombinieren zu immer neuen Mustern zusammengelegt werden müssen. Der schnellste Denker gewinnt! Reizvoll an dem Spiel ist, dass neben der Logik auch das räumliche und bildliche Denken gefördert wird. Dabei sind die Aufgaben weder zu schwer noch zu leicht, so dass weder Langeweile noch Frust entstehen. Besonders praktisch: Die solide Blech-Verpackung kann man auch zu Hause lassen und nur die Karten in jeder Hosentasche transportieren. Auch ein gutes Spiel für Unterwegs.

IQ Twist von Smart Games (7,98 Euro) ist ein buntes Rätselpuzzle für einen Spieler. Man kann aber genauso gut gemeinsam Rätseln. Ziel des Spiels ist es, die farbigen Bausteine so in den Kasten zu legen, dass sie passend zu den buten Stiften positioniert sind und ein stimmiges Gesamtbild ergeben. Mitgeliefert wird ein Heft mit zahlreichen Aufgaben. Was nach den ersten Rätseln noch recht leicht erscheint, entpuppt sich schnell als Kopf zerbrechende Aufgabe. Der Schwierigkeitsgrad ist deutlich höher als bei Duchblick. Also nicht so einfach aufgeben, sondern so lange weiter knobeln, bis alle Steine am richtigen Platz sind. Ein wunderbar schwieriger Zeitvertreib, der durch die solide und kompakte Ausführung ebenfalls in jede (Reise)Tasche passt.

Beide Spiele sind für Kinder ab 5 bis 6 Jahren geeignet (wobei IQ Twist nur in den ersten Aufgaben für Kinder spiel- und lösbar ist).

Viel Spaß beim Spiel!

Quellen: Durchblick / IQ Twist