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Was ist rund? Oder: Kreativität lässt sich lernen…

Heute ist der zweite Teil des Gehirnjogging-Specials bei GesuenderNet.de erschienen (über den ersten Teil haben wir bereits berichtet). In dem Artikel werden Übungen vorgestellt, mit denen Kreativität gezielt trainiert und gefördert werden kann. Der Autor und Gedächtnistrainer Ulrich Bien zeigt anhand einfacher Denkspiele, wie der Kopf auf Hochtouren gebracht wird, um viel mehr gute Einfälle und geniale Ideen zu produzieren.

Unbedingt lesen und ein Feuerwerk im Kopf entfachen!

Quelle: Brainjogging, Teil II – Kreativität auf GesuenderNet.de / die Übungen stammen aus dem Buch Gehirn-Glühen von Ulrich Bien (auch erhältlich als E-Book und auf DVD).

 

Schach-Positionen und ganze Partien einprägen – Leserbrief

Hier ein Leserbrief zum beliebten Thema Schach:

Sehr geehrter Herr Bien,

ich habe Ihre zwei Bücher mit Spannung gelesen und finde, diese sind außerordentlich gut gelungen (ich habe auch andere Bücher über Merktechniken/Gedächtnis/Lernen gelesen). Sie hatten darin angeboten, falls Fragen offen bleiben, könnte man Ihnen schreiben. Da Sie häufiger das Schachspiel erwähnten, denke ich, meine Frage könnte evtl. passen:

Ich suche seit längerem nach einer Möglichkeit, mir längere Zugfolgen, bis hin zu ganzen Partien etc. beim Schach besser merken zu können.

Naheliegenderweise ist da ja auch an Merktechniken zu denken, aber ich bin noch nicht fündig geworden bzw. hatte noch keine zündende Idee. Das, was ich von (Merktechnik-)Profis dazu gesehen hatte, wäre allerhöchstens im reinsten Anfängerbereich hilfreich, aber nicht, wenn es um lange Zugfolgen mit bis zu 20 Zügen, incl. Abzweigungen, geht. Wenn Sie eine Idee haben, wäre ich Ihnen dankbar für einen Tip. Wenn Sie denken, Sie könnten mir mit einem Beratungsangebot helfen, wäre das auch super.

Herzliche Grüße und vielen Dank im Voraus für Ihre Aufmerksamkeit,

W.

Und hier die Antwort:

Hallo Herr W.,

was Ihre Frage betrifft: Schach ist ein beliebtes Thema für Merktechniken. Die abstrakte Notation von Folgen ist eine gute Übung (Beispiel: „Lc4“, „Lxc4“, „b4“, „axb4“, „fxg6 e.p.“, „Sec4“, „Sexc4“, „T1c7“, „cxd8D“ – aus Wikipedia.

Sie können jeden einzelnen Zug mit dem Majorsystem, dem Zahlen-Symbol-System und einem Übersetzungsplan für die Figuren (oder ein Kombination dieser Techniken) in Bilder verwandeln und damit besser merken: Läufer auf c4 wäre dann ein Sprinter (Läufer), der in einer engen Kurve (c nach Buchstaben-Symbol-System) auf ein Messer (4 nach Zahlen-Symbol-System) tritt. Wichtig ist aus meiner Sicht, dass Sie sich abwechslungsreiche Bilder ausdenken (damit auch bei sehr vielen Zügen keine Langeweile im Kopf entsteht) und dass die Bilder wieder eindeutig zurück zu den Zügen führen (wie beim Majorsystem – höchste Flexibilität bei präziser Übersetzung).

Im nächsten Schritt können Sie die Bilder auf Routen ablegen. Notieren Sie ganze Partien auf Spaziergängen und Wanderausflügen. Wenn Sie dabei Routenpunkte doppelt oder sogar mehrfach belegen, sollten Sie natürlich darauf achten, dass Sie die Reihenfolge der Bilder nicht durcheinander bringen.

Ich hoffe, Ihnen damit ein wenig weiter geholfen zu haben.

Ulrich Bien

Und hier die Rückantwort:

Hallo Herr Bien,

herzlichen Dank für Ihre Antwort und Anregung. Ihr Vorschlag ist sehr anschaulich für mich, und diese Methode lässt sich in jedem Fall sinnvoll beim Aneignen von konkreten Zugfolgen anwenden, was nicht heißt, dass es einfach ist. Ich glaube, wie bei vielem, ist es auch hier so, dass es nur am Anfang etwas mühseliger ist, in der Folge wird es dann immer leichter, bis man dann schließlich einen wirklichen Nutzen aus der Sache ziehen kann.

Sie können meine Frage sowie Ihre Antwort gerne in Ihrem Block veröffentlichen, allerdings bitte nur, so wie Sie es ja auch schon geschrieben haben, wenn mein Name dabei nirgends auftaucht.

Herzliche Grüße und weiterhin viel Erfolg mit Ihren Projekten,

W.

 

Sehen Sie Monroe oder Einstein? Tests müssen nicht langweilig sein…

Ein Sehtest mit zwei Prominenten? Das selbst der Augencheck am Computer-Arbeitsplatz nicht langweilig sein muss, hat jetzt der Blog LifeHacker gezeigt: Mit Hilfe eines Bildes, dass eine Mischung aus Marylin Monroe und Albert Einstein darstellt, können Sie überprüfen, ob Sie eine Brille für Tätigkeiten am Bildschirm brauchen oder nicht.

Probieren Sie es aus und schauen Sie sich diese Abbildung an.

Wenn Sie bei einem normalen Betrachtungs-Abstand Einstein sehen, dann ist mit Ihren Augen alles in Ordnung. Sehen Sie Monroe, dann sollten Sie zum Augenarzt gehen, weil Sie evtl. fehlsichtig sind (auch wenn Sie Einstein sehen, können Sie durch das Zusammenkneifen der Augen auf Monroe umstellen).

Auch wenn dies kleine Experiment nur bedingt mit den Themen auf diesem Blog zu tun hat, zeigt es trotzdem, dass Prüfungen und Tests nicht langweilig gestaltet sein müssen. Oder hätten Sie auf den Link geklickt, wenn Sie eine öde Tafel mit großen und kleinen Buchstaben dahinter erwartet hätten?!

Quelle: LifeHacker

 

Wie gut können Sie sich konzentrieren? Der einfache und geniale denkreich Konzentrationstest

Aufmerksamkeit und Konzentration sind die wichtigsten Voraussetzungen für effektives Lernen. Ein wacher Geist und eine gute Beobachtungsgabe sind bekannt von Super-Detektiven: Sherlock Holmes und Miss Marple wirken so unglaublich genial, weil sie präzise beobachten können und ihnen kein Detail entgeht.

Finden Sie heraus, wie gut Sie sich konzentrieren können! Der denkreich Konzentrationstest (http://konzentrationstest.de/) zeigt Ihnen, wie gut Sie bei einer Sache bleiben, ohne Fehler zu machen oder abzuschweifen. Probieren Sie den Test und sehen Sie bereits nach wenigen Sekunden, wie gut (oder schlecht) es um Ihre Aufmerksamkeit steht.

Wie oben im Bild zu sehen: Die vier Aufgabenblöcke des Tests sind eigentlich einfach zu lösen, aber die Zeit tickt – und nach wenigen Sekunden sieht das Auge in diesem Experiment vor lauter Zahlen nicht mehr richtig durch. Und selbst wenn Sie keine Fehler machen: Der Test läuft auf Zeit. Je schneller und fehlerfreier Sie sind, desto höher ist die Punktzahl.

Hinweis für iPhone und iPad: Der Konzentrationstest ist in Flash programmiert und läuft auf Endgeräten ohne diese Erweiterung nicht richtig oder wird gar nicht angezeigt. Eine Flash-freie Version finden Sie unter folgender Adresse: http://www.konzentrationstest.de/noflash.html – auch wenn diese Version der Konzentrationsübung nicht so schön gestaltet ist, lässt sie sich genauso gut bedienen.

 

Der große Merktest: Wie gut ist Ihr Gedächtnis?

Lehnen Sie sich zurück und lassen Sie Ihren Kopf arbeiten: In diesem großen Video-Merktest wird Ihr Gehirn in zehn Kategorien und mit über 80 Fragen auf die Probe gestellt. Das einzige, was Sie brauchen, ist ein wacher Kopf, ein wenig Zeit sowie Stift und ein Blatt Papier.

Folgende Wissens- und Denk-Gebiete werden getestet:

  • Vokabeln
  • Gesichter
  • Termine
  • Bilder
  • Listen (Einkaufszettel)
  • Räumliche Vorstellung (Regale und Orientierungssinn)
  • Telefonnummern
  • Fakten & Zahlen
  • Flaggen

Und schon kann es losgehen! Schauen Sie sich das Video unten an und machen Sie den großen Gedächtnistest!

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Und? Sind Sie zufrieden mit dem Ergebnis? Wenn nicht oder wenn Sie glauben, noch mehr und noch besser merken zu können, dann schauen Sie sich auf dieser Seite um. Hier ist für jeden Kopf etwas dabei…

Und hier noch die Links zum gleichen Video auf YouTube (aufgrund der Länge in vier Abschnitte aufgeteilt):