Schlagwort-Archive: Technik

Bis zur Unendlichkeit… – Das Erfindungsjahr des Fernrohrs mit Hilfe einer Eselsbrücke merken

Fangen wir bei dieser Eselsbrücke mit einer ganz anderen Frage an: Wissen Sie, wie ein Fernrohr funktioniert? Das Prinzip ist eigentlich einfach. Sie schauen mit einem Auge zuerst durch eine kleine Linse, dann durch eine große Linse bis in die Unendlichkeit der Sterne (eigentlich in Tiefen des Weltraums). 

Mal abgesehen davon, dass es sich hierbei um eine sehr vereinfachte Erklärung der Fernrohr-Technik handelt, stellt sich die Frage, was das mit dem Erfindungskraft der Weitsicht zu tun hat. Es war im Jahr 1608 als der holländische Brillenmacher Hans Lipperhey das erste Teleskop entwickelte. Uns genau diese Jahreszahl verbirgt sich in der Beschreibung oben. 

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Rauf und runter – Wann sind die Menschen zum Mond geflogen?

Verlassen wir dank unserer Vorstellungskraft für einen Moment unseren Planeten und fliegen mit etwas Abstand neben der Erde her, bis wir die Erde und ihren Trabanten aus guter Entfernung bequem betrachten können. Vor Ihrem geistigen Auge sollten Sie nun die Erde als großen Kreis unten links und der Mond als ein etwas kleineres Rund oben rechts sehen.

Was ist damals passiert? Die amerikanischen Astronauten sind mit der Apollo 11 zuerst von der Erde gestartet. Malen Sie im Geiste eine geschwungene Linie vom Kreis der Erde hoch in Richtung Mond. Danach ging es vom Mond wieder zurück. Und zwar in Form einer geschwungenen Linie vom Mond in Richtung Erde.

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Die Namen der Space Shuttle Orbiter einprägen – Merkhilfe zum Thema Raumfahrt

Zwar ist das Flugprogramm der legendären Space Shuttles seit 2011 beendet, aber die Raumschiffe sollen ja möglichst lange im Kopf bleiben. Deswegen an dieser Stelle ein Merkbild, mit dem Sie sich die Namen der fünf flugfähigen Orbiter sicher merken können – und darüber hinaus noch ein paar weitere Fakten (dazu aber später mehr).

Zunächst einmal die Liste der fünf Space Shuttles:

  • Columbia
  • Challenger
  • Discovery
  • Atlantis
  • Endeavour

Und? Hätten Sie es auch so gewusst? Wenn nicht, dann prägen Sie sich einfach folgendes Bild ein, um die Namen zuverlässig zu behalten:

Kolumbus greift mit der Hand am Ende seines Lebens nach der Herausforderung, Atlantis zu entdecken.

Sicherlich ahnen Sie bereits, wo die Fakten in diesem Bild versteckt sind. Das einzige, was Sie bei der Vorstellung an diese kleine Szene tun müssen: Übersetzen Sie die wichtigen Schlüsselbegriffe einfach ins Englische und Sie landen bei den Namen der Raumfähren:

  • Die Hand (mit fünf Fingern daran) ist das Signal, das es sich um fünf Orbiter handelt
  • Kolumbus ist der Hinweis auf die Columbia
  • das Ende führt Sie ohne Übersetzung zum ähnlich klingenden Endeavour
  • Herausforderung wird ins Englische mit challenge (also Challenger) übersetzt
  • Atlantis braucht in Gedanken nicht verändert zu werden
  • Entdecken heisst auf Englisch discovery

Merken erfolgreich erledigt! Aber mit diesem Bild geht noch mehr: Stellen Sie sich Kolumbus vor, wie er auf einem Entdeckerschiff steht (dann haben Sie den Ursprung aller Namen auch gleich mit abgespeichert / mehr darüber bei Wikipedia).

Die beiden verunglückten Orbiter haben beide den Anfangsbuchstaben C (was Sie wieder ins Englische mit „crashed“ – also verunglückt – übersetzen können). Außerdem geben Ihnen die Namen Columbia und Challenger Hinweise darauf, welche Fähre wie zu Schaden kam. Dazu brauchen Sie sich nur den jeweils zweiten Buchstaben im Namen anzusehen: H steht im Alphabet vor O – also ist die Challenger beim Start explodiert und die Columbia kurz vor der Landung beim Wieder-Eintritt in die Atmosphäre.

So einfach kann merken sein!

 

Programmiersprachen lernen und Syntax merken – Leserbrief

Hier ein Leserbrief zu einem ganz besonderen Thema: 

Guten Tag Herr Bien,

ich habe Ihr Buch „Einfach.Alles.Merken.“ gelesen. Nun möchte ich es mir einfacher machen mit den gezeigten Techniken eine Scriptsprache zu lernen. Wie z.B. PHP oder JavaScript. Da die Syntax der jeweiligen Scriptsprachen recht abstarkt ist, bin ich mir nicht sicher welche der Techniken ich nutzen sollte. Ich würde gerne die Syntax, dann die Bedeutung und zum Schluss ein kleines Beispiel in meinen Kopf bekommen. Hier einmal ein Beispiel was ich mir in etwa merken möchte:

Script Tag: …

Roh-form der Syntax: …

Erklärung: Das Script Tag wird benutzt um Java Script Code in HTML und andere Dokumente zu implementieren.

Anmerkung: Wenn mehrere Befehle in einer Zeile geschrieben werden, müssen diese mit einem „;“ getrennt werden.

Beispiel: document.write(„The weather means the seasons“); document.write(„The weather „); document.write(„means the seasons“);

Dieser Ausschnitt stammt aus einer Referenz die ich mir beim Durchlesen eines Buches leider bevor ich ihr Buch gelesen hatte, angefertigt habe.

Ich freue mich auf Ihre Antwort,

M.K.

Und hier die Antwort:

Hallo K.,

ich bin nicht gerade ein Programmier-Profi, aber vermutlich benötigen Sie gezielte Referenzen (also keine alphabetische Ordnung oder Reihenfolge). Damit ist das Ganze recht einfach: Bauen Sie sich zu jedem Befehl ein Bild auf, dass um die praktischen Beispiele und alle weiteren Informationen ergänzt wird.

Aus Microsoft Excel kann ich Ihnen ein Beispiel liefern (womit schon meine Computer-Grenzen erreicht wären): Ich merke mit die Syntax des Befehls FINDEN(Was? – also die Zeichenfolge innerhalb einer Zelle; Wo? In welcher Zelle soll gesucht werden), indem ich mir vorstelle, dass der Buchstabe „a“ in „Was“ im Alphabet vor dem „o“ in „Wo“ steht. Also erst die gesuchten Zeichen und dann der Ort, an dem gesucht werden soll.

Genauso können Sie den Namen des Befehls und weitere Parameter mit einbauen.

Ich hoffe, Ihnen hilft die schnelle Antwort und viele Grüße,

Ulrich Bien
 

Blitzmerker: Morsecode für SOS merken – Eselsbrücke für Punkte und Striche

Hier eine kleine, schnelle Eselsbrücke, um sich den Morsecode für das internationale Notsignal SOS zu merken. Dreimal lang, dreimal kurz? Oder doch umgekehrt? Sollten Sie einmal in Seenot geraten, werden Sie sich sicher an diese Merkhilfe erinnern:

Stellen Sie sich einfach vor, wie Schiffbrüchige im Wasser um die Trümmer ihres Schiffes herumschwimmen. Sehen Sie von oben betrachtet die kleinen Kreise auf beiden Seiten zwischen den länglichen Überresten des Schiffs.

* * * – – – * * *

Damit haben Sie eine zuverlässige Erinnerung daran, dass die drei Striche zwischen zweimal drei Punkten stehen.

 

Zahlen in Bilder verwandeln – oder: Wann wurde das Teleskop erfunden? – Video

Hier eine Merkhilfe für das Erfindungsjahr des Fernrohr – wieder als Video mit zahlreichen Bildern! Wer einmal das Prinzip verstanden hat, für den ist es ganz leicht, Zahlen in lebhafte, bunte Vorstellungen zu verwandeln.

Um sich wenige Ziffern einzuprägen, muss es nicht immer das Majorsystem als die perfekte Merktechnik sein. Dass es auch einfacher geht, zeigt dieses Beispiel!

Damit wird das Lernen zu einem spannenden Rätsel auf der Suche nach dem passenden Bild. Viel besser, als tausendmal zu wiederholen und dann doch wieder zu vergessen…

Zu diesem Artikel gibt es auch eine Textversion.

Quelle: YouTube-Kanal von denkreich

 

Brennender Wissensdurst: Eselsbrücken für die Feuerwehr

Es ist erstaunlich, was es im Netz alles gibt: Sogar Wikipedia schreckt nicht davor zurück, auch exotischen Themen einen eigenen Artikel zu spendieren. So findet man in der Kategorie „Merksprüche“ eine Liste der Merkhilfen im Feuerwehrwesen.

Diese reicht von der 3A-Regel beim Auffinden von Personen (anschauen, ansprechen, anfassen) bis zur WOLKE (Eselsbrücke zum Prüfen eines Fahrzeugs vor Fahrantritt = Wasser, Öl, Luft, Kraftstoff, Elektrizität).

Viel Vergnügen beim Löschen Ihres Wissendursts!

Quelle: Liste der Merkhilfen im Feuerwehrwesen

 

Verschiedene Druckverfahren kennen-lernen! Eselsbrücken für Drucktechnik

Druckverfahren halten die Farbe auf dem Papier, aber die Fachbegriffe dafür halten sich nicht unbedingt leicht im Kopf. Hier ein paar Eselsbrücken, um die unterschiedlichen Verfahren lange im Hirn haften zu lassen.

Zuerst die Verfahren und eine kurze Erklärung dazu (Details hinter den Links):

Und hier ein paar passende Eselsbrücken, damit es länger und sicherer im Kopf hängen bleibt:

  • Die Lithographie klingt ähnlich wie Monolith (die Bezeichnung für einen großen Stein), der in diesem Fall „flach“ auf der Seite liegt.
  • Bei der Radierung radieren wir mit dem blauen, harten Teil des Radiergummis ganz tiefe Furchen die Druckplatte – und haben damit auch das gut gemerkt.
  • Die Xylographie erinnert (natürlich) an das Xylophon (eines aus Holz wie damals in der Schule), auf dem wir ein paar „hohe“ Töne spielen.
  • Zuletzt die Serigraphie, in der das Wort „Serie“ steckt, weil es sich um ein Druckverfahren zur Massenherstellung handelt. Dabei stellen wir uns vor, wie die Farbe durch ein riesiges Sieb auf das Papier gedrückt wird.

So einfach kann merken sein!

 

Industrielle Revolution: Die wichtigen Ereignisse lernen und merken – Eselsbrücken mit Geschichte

Hier ein paar Merkhilfen für Ereignisse und Daten rund um die Industrialisierung (hervorragend geeignet für den Geschichtsunterricht).

Die Jahreszahlen werden mit Hilfe des so genannten Majorsystems in Bilder verwandelt. Sollten Sie damit nicht vertraut sein, dann schauen Sie sich die Einführungs-Videos dazu an.

Ich habe einmal sechs Daten ausgewählt, die man im Kopf haben sollte:

  • 18. Jahrhundert: England entwickelt sich zum Mutterland der Industrialisierung.
  • 1835 verkehrt die erste Eisenbahn zwischen Nürnberg und Fürth.
  • ab 1840 beginnt die industrielle Revolution in Deutschland.
  • 1848 schreibt Karl Marx sein kommunistisches Manifest.
  • 1869 wird die Sozialdemokratische Arbeiterpartei gegründet.
  • 1886 wird das erste Automobil von Benz und Daimler erfunden.

Und wie lassen sich diese Daten merken? Die (technische) „Taufe“ der Welt beginnt in England (und um von der Insel herunter zu kommen, muss man ins Wasser springen – auch eine Art von „Taufe“ und damit ein doppelter Hinweis auf das 18. Jahrhundert).

Die Abfolge der Ereignisse lässt sich mit Hilfe des folgenden Bildes merken: Die Revolution fährt von England nach Deutschland und während der Fahrt schreibt Marx sein Manifest, was den Arbeitern zu lange dauert und sie ihre Partei gründen, und der Zug wird schließlich vom ersten Auto überholt. Damit hat man die Ereignisse zunächst einmal grob in der richtigen Reihenfolge im Kopf.

Jetzt zu den Details: Die Eisenbahnstrecke „führte“ „nur“ über einen „Berg“ (Fürth und Nürnberg), auf dem eine „Mühle“ stand („Mühle“ = 35 = 1835) auf deren Spitze ein „Adler“ saß (Name der ersten Eisenbahn). Damals war die Zeit bereits „reif“ (48) für das Manifest. Bei der Gründung der Partei hatten viele Arbeiter ihre „Schippe“ dabei (69) und auch viele „Schupos“ (69) waren anwesend. Und das erste Auto war so schnell (oder langsam) wie ein „Fisch“ (86) und es roch „verdammt“ nach „Benzol“ (Hinweise auf „Daimler“ und „Benz“).

 

Annuarium, Agenda, Amphibolie – Fachbegriffe merken und deren Bedeutung kennen

Wie lassen sich folgende Fachbegriffe inklusive deren Bedeutung ganz einfach merken?

  • Annuarium: Jahrbuch.
  • Agenda: Terminplan, Notizbuch, Kalender.
  • Amphibolie: Doppelsinn, Mehrdeutigkeit.

Und hier ein paar Vorschläge, wie sich diese Fremdwörter mit Hilfe von Bildern und Eselsbrücken ganz einfach merken lassen:

  • Annuarium: klingt ähnlich wie „Januar“, was ein ganz klarer Hinweis auf das Jahr ist.
  • Agenda: klingt ähnlich wie „Kalender“, womit eine glasklare Eselsbrücke gefunden wäre.
  • Amphibolie: klingt wie „Amphibienfahrzeug“, das doppelt eingesetzt werden kann: Auf der Straße und im Wasser – also eine Doppelfunktion. Der Begriff stammt auch von der Amphibolie ab.