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YOLO – Ausrede oder Pflichtprogramm

„Für die Kids ist alles YOLO“, erklärt mir eine Hauptschullehrerin eine Vokabel, die ich bisher nicht kannte. YOLO – You only live once (man lebt nur einmal) wird weltweit von Kids aus Ausrede für pubertierende Ausfälle benutzt (Unterricht-Schwänzen, Rauchen, zu lange in der Disko rumhängen). Neu ist dieser Begriff allerdings nicht – und er muss von Jugendlichen und Erwachsenen nicht als Ausrede verstanden werden.

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„Im Raumschiff Erde gibt es keine Passagiere. Wir gehören alle zur Mannschaft.“ – Marshall McLuhan

„Im Raumschiff Erde gibt es keine Passagiere. Wir gehören alle zur Mannschaft.“ – Marshall McLuhan

Ein wunderbares Zitat des kanadischen Philosophen über die Verantwortung, die jeder von uns in seinem Leben für die Welt tragen sollte. McLuhan ist eigentlich bekannt als Begründer der Medientheorie. Er prägte den Ausdruck, das Medium sei die Botschaft. Außerdem formulierte er als erster den Begriff vom „globalen Dorf“. 

Ein weiteres, bekanntes Zitat vom ihm zielt auf die heutige Informationsgesellschaft: „Anstatt zu einer großen Bibliothek zu werden, ist die Welt zu einem Computer geworden.“

 

„Dinge wahrzunehmen ist der Keim der Intelligenz.“ – Laotse

„Dinge wahrzunehmen ist der Keim der Intelligenz.“
Laotse

Ein interessantes Zitat, da die Grundlagen für effektives Lernen und Arbeiten in einer hohen Aufmerksamkeit und Konzentration bestehen. Die „Superdetektive“ der Literatur (Sherlock Holmes, Miss Marple und Hercule Poirot und andere) werden wegen ihrer ausgezeichneten Beobachtungsgabe als hoch-intelligent angesehen.

 

Dummheit in geflügelten Worten – oder: Zitate über Intelligenz

Hier eine kleine Sammlung von Sprüchen über die Kunst des Nichts-Wissens:

Eine kritische Aussage über fehlende Ethik in Schule und Universität: „Ausbildung ohne Bildung führt zu Wissen ohne Gewissen.“ – Daniel Goeudevert

Der Mensch kann erkennen, das er existiert. Aber er hat wenig Sinn für die Dinge, die er nicht kennt: Wir wissen, dass es Dinge gibt, die wir nicht wissen. Aber es gibt auch Dinge, von denen wir nicht wissen, dass wir sie nicht wissen.“ – Donald Rumsfeld

Die Original-Übersetzung des weltbekannten Zitats. Allein vom Satzbau ist das Zitat schwer zu verdauen: „Ich glaube nicht zu wissen, was ich nicht weiß.“ – Sokrates (bekannter ist die Version: „Ich weiß, dass ich nichts weiß.„)

Ein Hochlied auf die häufig so vernachlässigte Intuition: „Man kann vieles unbewusst wissen, indem man es nur fühlt, aber nicht weiß.“ – Fjodor Dostojewski

Schlau lügt leichter: „Man muss schon etwas wissen, um verbergen zu können, dass man nichts weiß.“ – Marie von Ebner-Eschenbach

Wer nicht fragt… – das wussten schon die alten Chinesen: „Wenn man etwas nicht weiß, kann man fragen. Wenn man etwas nicht kann, kann man es lernen.“ – Lü Buwei (呂不韋)

Wissen und Aufklärung hängen sehr eng zusammen – mal sehen, wie das in Zukunft weitergeht: „Wer nichts weiß, muss alles glauben.“ – Marie von Ebner-Eschenbach

Dezentes Auftreten ist eine asiatische Tugend: „Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist eine Untugend; Wissen, aber sich dem Unwissenden gegenüber ebenbürtig verhalten, ist Weisheit.“ – Chinesisches Sprichwort

Hier hätten wir eine Kombination aus Sokrates und dem Spruch oben: „Wissen, was man weiss, und Wissen, was man nicht weiss, das ist Wissen.“ – Konfuzius

 

Albert Einstein: So werden Kinder intelligent – Zitat der Woche

„Wenn du intelligente Kinder willst, lies ihnen Märchen vor.
Wenn du noch intelligentere Kinder willst,
lies ihnen noch mehr Märchen vor.“
– Albert Einstein –

Für den Ursprung dieses Zitats von Albert Einstein gibt es unterschiedliche Hinweise. Zunächst einmal handelt es sich wahrscheinlich um eine Übersetzung. Die englische Version lautet: „If you want your children to be intelligent, read them fairy tales. If you want them to be more intelligent, read them even more fairy tales.“ Das Zitat muss also nach Einsteins Auswanderung in die USA im Jahre 1932 entstanden sein.

Außerdem hat der deutsche Physiker diese Sätze vermutlich gar nicht in dieser Form gesagt oder geschrieben, sondern der Spruch ist zusammengesetzt aus dem Gespräch mit einem Reporter. Dieser fragte Einstein, wie Kinder schlau werden. Einstein antwortete zunächst, dass die Eltern ihnen Märchen vorlesen sollen. Der Reporter hakte nach: „Und was, wenn das nicht genüge?“ Der erste Teil und die darauf folgende Antwort des Nobelpreisträgers ergeben das Zitat in der heute bekannten Form.

 

Anders denken? Zitat der Woche (wieder mal von Albert Einstein)

Anders zu denken ist unnötig? Nein, ganz bestimmt nicht.

Das zeigt auch die Leistungsfähigkeit von Merktechniken. Denn nur, wer seine Art zu denken verändert, der ist zu Höchstleistungen fähig – und zu vielem mehr, wie Einsteing bereits erkannt hat:

„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ – Albert Einstein

Quelle: Zitate.net